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http://www.texthilfe.de Thu, 08 Feb 2018 11:24:41 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.10 Blog unter Verschluss http://www.texthilfe.de/allgemein/blog-unter-verschluss.html http://www.texthilfe.de/allgemein/blog-unter-verschluss.html#respond Sat, 05 Jan 2013 14:17:58 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4771

Mit Ablauf des Jahres 2012 habe ich die Veröffentlichungen auf diesem Blog eingestellt zugunsten von spezialisierten Eintragungen auf meinen Seiten Reizwort, zu aktuellen Entwicklungen in Kommunikation und beim Netzwerken,  sowie Frisbee-Sport, für Neuigkeiten zum Frisbeesport in Köln und darüber hinaus, sowie zu aktuellen Entwicklungen, den Spirit of the Game und die Vermittlung von Werten betreffend. Vielen Dank fürs Lesen der Beitrgäe auf dieser Seite und hoffentlich „auf Wiederlesen“ auf den neuen Seiten! – Jörg Benner, Januar 2013.

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Bewusstsein und Taten entscheiden http://www.texthilfe.de/internetkultur/bewusstsein-und-taten-entscheiden.html http://www.texthilfe.de/internetkultur/bewusstsein-und-taten-entscheiden.html#respond Sat, 01 Sep 2012 16:31:46 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4766 Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, hat sich jüngst in einem Gastbeitrag im Kölner Stadt-Anzeiger zum fahrlässigen Umgang vieler Menschen mit den Neuen Medien auseinandergesetzt. Dabei vergleicht er die Fälle der im Internet kursierenden Nacktbilder des britischen Prinzen Harry und des unmerklichen Zugriffs von Programmen auf personenbezogene Daten, zum Beispiel bei der Nutzung eines digitalen Kneipenführers. Kölner Stadt-Anzeiger, 29.08.2012: Nutzeno oder benutzt werden?]]>

Rolf Schwartmann, Professor an der Fachhochschule Köln und Leiter der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, hat sich jüngst in einem Gastbeitrag im Kölner Stadt-Anzeiger zum fahrlässigen Umgang vieler Menschen mit den Neuen Medien auseinandergesetzt. Dabei vergleicht er die Fälle der im Internet kursierenden Nacktbilder des britischen Prinzen Harry und des unmerklichen Zugriffs  von Programmen auf personenbezogene Daten, zum Beispiel bei der Nutzung eines digitalen Kneipenführers.

Kölner Stadt-Anzeiger, 29.08.2012: Nutzeno oder benutzt werden?Wenn die britische Boulevard-Zeitung „The Sun“ die Nacktbilder des Prinzen Harry aus dem Internet mit der Begründung abdruckt, die Bilder seien im Internet sowieso vorhanden und müssten daher auch für andere verfügbar gemacht werden, dann ist das ethisch fragwürdig. „Standards journalistischer Ethik im Handstreich zu Makulatur machen“ nennt das Rolf Schwartmann. Der Zusammenhang mit  Ortungsdiensten von zahlreichen Apps liegt in der Frage, ob wir das Netz nutzen oder ob wir darin benutzt werden.

Die Voraussetzung dafür, das selbst zu steuern, ist eine Grundorientierung, die heute bereits früh in der Schule, aber mit Sicherheit auch zu Hause vermittelt werden muss. Auch die dazu nötigen Informationen kursieren im Netz und sind bei Interesse für jede interessierte Person verfügbar. Beim Kampf um Aufmerksamkeit im Internet geht es also auch darum zu widerstehen, nicht jeder Verlockung (meist visueller Natur) nachzugehen, sondern sich gezielt zu informieren und sich mit „Wirkmechanismen und Tricks im Guten wie im Schlechten vertraut zu machen“, fordert Rolf Scwhartmann.

Erst dann könne das Netz genutzt werden, ohne dass der Nutzer benutzt würde. Bereits in der 5. Klasse an Gymnasien wird eine „Europan Comupter Driving Licence“ (ECDL) vergeben. Die Vetreifung findet kontinuierlich statt. Allerdings ist es auch hier zweierlei, Dinge zu lernen und zu verstehen und sie dann gegnüber der typisch menschlichen Bequemlichkeit auch umzusetzen.

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Neue Fakten zur Netznutzung http://www.texthilfe.de/internetkultur/neue-fakten-zur-netznutzung.html http://www.texthilfe.de/internetkultur/neue-fakten-zur-netznutzung.html#respond Thu, 30 Aug 2012 09:05:50 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4762 digitalstrategie.com auf Entwicklungen aus den USA hingewiesen, die Psychology Degree in einer neuen Infografik aufgearbeitet hat (s.u.).]]>

Erst vor Kurzem hat die ARD-ZDF-Onlinestudie die aktuelle Situation in deutschland beleuchtet. Demnach steigt die Internetnutzung in Deutschland steigt weiter, insbesondere Tablets und Smartphones sorgen für stärkere Nachfrage nach TV-Inhalten und Deutsche verbringen im Durchschnitt knapp eine Stunde am Tag in Sozialen Netzwerken. Daneben hat Martin Meyer-Gossner auf digitalstrategie.com auf Entwicklungen aus den USA hingewiesen, die Psychology Degree in einer neuen Infografik aufgearbeitet hat (s.u.).

Laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 sind aktuell 75,9 Prozent der Deutschen wenigstens gelegentlich online (2011: 73,3%) und der Boom mobiler Endgeräte beflügelt die Nachfrage nach Fernsehinhalten im Netz. Die Zahl der Internetnutzer hat sich in den letzten 12 Jahren nahezu verdreifacht, die mobile Internetnutzung nur in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt (2009: 11%; 2012: 23%). Etwa 23 Millionen Menschen über 14 Jahren in Deutschland besitzen ein Profil in einem sozialen Netzwerk, davon sind 81 Prozent bei Facebook angemeldet. Im Durchschnitt verbringen Nutzer sozialer Netzwerke dort täglich 54 Minuten.

Die unten stehende Grafik geht in Bezug auf die USA noch weiter. Dort sind bereits 9 von 10 Internetnutrzern in einem Sozialen Netzwerk (in Deutschland sind nur knapp die Hälfte in privaten und nur jeder Zehnte in geschäftlichen Netzwerken). Besonders interessant aber in der Tat ganz unten stehenden Aussagen, wonach sich die Hälfte aller Nutzer in sozialen Netzwerken mit anderen vergleicht, wenn sie sich Bilder oder Status-Updates ansehen und wonach Menschen, die mehr Zeit auf Facebook verbringen, annehmen, dass andere Menschen ein besseres Leben haben als sie. Zuletzt heißt es – gegenüber den durchschnittlich 54 Minuten in Sozialen Netzwerken unter den deutschen Online-Nutzern – dass vor allem narzistische Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl mehr als eine Stunde pro Tag in Sozialen Netzwerken verbringen.

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Die Welt der Algorithmen http://www.texthilfe.de/internetkultur/die-welt-der-algorithmen.html http://www.texthilfe.de/internetkultur/die-welt-der-algorithmen.html#respond Wed, 27 Jun 2012 06:55:31 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4757 World Media Forum der Deutschen Welle in Bonn diskutieren Experten über die Qualitätssicherung von Medien. Unter anderem sprach dabei die Autorin Mercedes Bunz, die im Herbst das Buch "Die stille Revolution" veröffentlicht. Darin thematisiert sie Algorithmen als Schlüssel zur Informationssuche im Netz, den sie als eine "Kulturtechnik" bezeichnet. Kölner Stadt-Anzeiger, 25.06.12: Nicht nur mit Google]]>

Beim World Media Forum der Deutschen Welle in Bonn diskutieren Experten über die Qualitätssicherung von Medien. Unter anderem sprach dabei die Autorin Mercedes Bunz, die im Herbst das Buch „Die stille Revolution“ veröffentlicht. Darin thematisiert sie Algorithmen als Schlüssel zur Informationssuche im Netz, den sie als eine „Kulturtechnik“ bezeichnet.

Kölner Stadt-Anzeiger, 25.06.12: Nicht nur mit Google

Freilich sind die von Google angewandten Algorithmen das best gehütete Firmengeheimins – etwa so geheim wie die Formel von Coca-Cola. Allerdings hat die EU ein Kartellverfahren angestrengt, weil Google im verdacht steh, seine eigenen Seiten bei der Trefferauswahl zu bevorzugen. Während NRW-Staatssekretär Marc Jan Eumann deshalb dazu aufrief, auch andere Suchmaschinen wie Bing, Yahoo oder Metager zu verwenden, erklärte Mercedes Bunz, das die Technik nichts Fremdbestimmendes, sondern zur eigenen Gestaltung empfohlen ist.

Einer von zahlreichen kurzen Videobeiträgen der Deutschen Welle bei youtube zum Thema zeigt ein Interview mit Kartikeya V. Sarabhai, dem Gründer des Centre for Environment Education (CEE), der über die Rolle der Medien in der Bildung spricht: „Media drives people’s interest“.

Sehr schön der Begriff des „Handprints“ (Was können wir aktiv leisten, um die Welt zu retten?), den er als positiven Gegenbegriff zum „Footprint“ (Wieviel ökologische Ressourcen, wieviel Fläche verbrauchst Du?)  aufbringt. Zuletzt ein Vortrag von Mercedes Bunz vor einem Monat auf der re:publica zum „utopischen Potenzial“ des neuen „Internets der Dinge“:

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Eine Pizza Calzone für den Nerd http://www.texthilfe.de/internetkultur/eine-pizza-calzone-fuer-den-nerd.html http://www.texthilfe.de/internetkultur/eine-pizza-calzone-fuer-den-nerd.html#respond Fri, 22 Jun 2012 07:16:13 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4754 Kölner Stadt-Anzeiger, 20.06.12: Tastatur wird zu selten geputzt]]>

Unappetitlich, aber wahr! Die Sauberkeit an Kommunikations-Geräten lässt im deutschen Alltag deutlich zu wünschen übrig! Darüber berichtet die Apotheken-Umschau, wonach einer GfK-Umfrage zufolge genau die Hälfte aller Handy-Benutzer ihr Mobiltelefon selten oder nie putzt. Computertastaturen werden sogar noch seltener gereinigt.

Kölner Stadt-Anzeiger, 20.06.12: Tastatur wird zu selten geputzt

Bei den Handybesitzern sind es allerdings wenigstens 27 Prozent, die ihre Geräte mindestens alle zwei Wochen mal säubern. Bei den Nutzern der PC-Tastaturen der Statistik zufolge allerdings nur noch jeder 5. (genau 20 %). Das hat zur Folge, dass sich im Inneren der Tastaturen alles Mögliche ansammelt, von Staub über Krümel und Haare bis hin zu sonstigen Essensresten.

Die Summe der durch die Zwischenräume der Buchstabentasten gerutschten Reste lässt sich begutachten, wenn die Tastatur einmal umgedreht und mit sanftem Druck auf den Tisch geklopft wird. Je nach dem ergibt das ein hübsches Häufchen, das vom Volumen her beinahe für die Füllung einer Pizza Calzone reicht… Das nur zur Illustration des unappetitlichen Potenzials. Im Ernst würden aber durch die mangelnde Hygiene auch Krankheiten ausgelöst werden können, heißt es weiter. Besser also öfter mal ein feuchtes Tuch bemühen, damit es später nicht unnötigerweise heißt: Die Arbeit mit den Neuen Medien macht mich krank!

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Klassiker voraus! http://www.texthilfe.de/allgemein/klassiker-voraus.html http://www.texthilfe.de/allgemein/klassiker-voraus.html#respond Thu, 21 Jun 2012 07:12:01 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4748 Kölner Stadt-Anzeiger, 20.06.12: Gelb für Nietzsche, Tor durch Sokrates]]>

Deutschland-Griechenland lautet eine von vier Viertelfinal-Paarungen der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Ein Klassiker! Oder nicht? Schnöde Statistiken besagen, dass Griechenland noch nie im Fußball gegen Deutschland gewonnen hat. Und als sie Europameister wurden, war ein Deutscher der Trainer. Aber Halt! War da nicht was? Da war doch was?

Kölner Stadt-Anzeiger, 20.06.12: Gelb für Nietzsche, Tor durch Sokrates

Fantastisch, dieses quasi historische Dokument mit einzigartigen Aufstellungen. Die Deutschen, angeführt von ihrem Kapitän „Nobby“ Hegel, mit Leipniz im Tor. Überraschend mit im Aufgebot Beckenbauer. Mit Heidegger und Nietzsche im Sturm, der auch noch gelb kassierte, konnte das nicht viel werden. Und so unnötig die Diskussion mit dem Schiedsrichter Konfuzius, dem Nietzsche vorwarf, keinen freien Willen zu haben!

Die Griechen dagegen auf allen Positionen top besetzt, mit Herkalit als Kapitän und Plato im Tor konnte eigentlich nicht viel anbrennen. Heraklit hat kurz vor Schluss die zündende Idee („Heureka!“), er kombiniert mit Sokrates und Archimedes, ehe es am Ende Sokrates mit einem herrlichen Flugkopfball ist, der das 1:0 für Griechenland markiert. Ein typisch griechisches Ergebnis, würde ich sagen. Warten wir ab, was sich an diesem Freitag ergibt. Aber sieh selbst die Zusammenfassung der Klassiker-Begegnung, in Szene gesetzt von den Monty Pythons.

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„Good-bye, Sky!“ http://www.texthilfe.de/lokales-koln/good-bye-sky.html http://www.texthilfe.de/lokales-koln/good-bye-sky.html#comments Thu, 31 May 2012 19:19:38 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4738 Der Spatz "Sky" auf blauem Deckel, noch vor vier Tagen]]>

Es ist kaum zu glauben. Vor vier Tagen sah der kleine Vogel, der uns zugeflogen ist (ich berichtete) und den wir „Sky“ nannten, so aus wie unten. Seitdem konnten wir jeden Tag wachsende Federn bestaunen, sprießenden Flaum erst am Kragen, dann am ganzen Körper, sodass aus dem hautigen, häßlichen Küken ein richtiger kleiner Spatz heranreifte. Und dann ist ein kleines Wunder geschehen: Der Spatzenclan in unserem Block hat den Vogel wieder aufgenommen. Das Auswildern ging ganz plötzlich – viel schneller, als wir es uns erwartet hätten.

Der Spatz "Sky" auf blauem Deckel, noch vor vier Tagen

Genau eine Woche ist es her, dass das Jungtier aus dem Nest gefallen war und wie durch ein Wunder den Sturz auf die Markise und isn Gras unverletzt überlebte. Wir haben das Tier vor allem mit Mehlwürmern gefüttert, jede Stunde erst, dann alle eineinhalb Stunden mit steigenden Rationen (erst fünf, dann sieben, schließlich zehn Würmer pro Mahlzeit).

Während der Fütterungen per Pinzette immer das gleiche Spiel: Plötzlich dreht sich der Vogel um, setzt seinen (ummantelten) Schiss ab und bettelt weiter, bis er satt ist. Danach zieht er sich unter den Stoffhund zurück. Teilweise ließ er sich auch in die Hand nehmen und wärmen. Abends schläft der kleine Vogel erst in einem Karton, dann in einer Kiste. Das sind unvergessliche Erlebnisse. Die prompte Auswilederung müssen wir jetzt erst einmal wegstecken…

Mutterspatz auf der Nestkiste mit dem Jungtier

Allerdings bahnte sich die letztlich doch positive Entwicklung an. Der Jungspatz tschilpte laut und machte damit auch seine Elterntiere mit dem Nest unterm Giebel unseres Hauses auf sich aufmerksam. Das Muttertier landete häufiger auf der Terrasse, um nach dem Nachwuchs zu sehen, den es offenbar anhand der Stimme identifizierte. Innerhalb von zwei Tagen wurde aus der Zutraulichkeit wieder aktive Nestpflege. Gestern erst begann das Muttertier die grüne Kiste anzufliegen und begab sich dann auch vereinzelt hinein.

Mutterspatz in der Kiste

Heute schließlich (leider nicht mit Fotos dokumentiert) lockt ein ganzer Spatzenschwarm (etwa sechs Vögel, vermutlich drei Paare) das Jungtier aus der Kiste hinaus. Die Mutter füttert ihn nonstop. Gleichzeitig ist aus dem Nestling plötzlich ein Ästling geworden. Das kräftige Federnwachstum befähigt ihn nun schon kurze Strecken zu fliegen – kaum vorstellbar angesichts des obigen Fotos von vor nur vier Tagen. Ihm gelingt die Flucht aus dem Kasten, einmal holen wir ihn zurück, ein zweites mal – beim dritten mal lassen wir ihn ziehen.

Elternspatzen in und auf der Nestkiste

Die Mutter dirigiert ihn zu einem geschützten Platz im kaum genutzten Nachbargarten, der Jungvogel kann bereits erste Strecken zurücklegen. Eine ganz erstaunliche Entwicklung – und ein ganz erstaunliches Sozialverhalten, das uns aus der Vogelwelt nicht bekannt war. Im Nest unterm Dachgiebel scheint nur noch ein weiteres Jungtier zu sitzen, sodass sich das offenbar erfahrene Elternpaar um beide Spatzen kümmern kann. Wir sind verdutzt, etwas stolz und auch glücklich, dass wir den kleinen Spatzen durchgebracht zu haben scheinen – nach nur einer Woche bei uns zu Gast.

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Die Piepmatz-Erfahrung http://www.texthilfe.de/lokales-koln/die-piepmatz-erfahrung.html http://www.texthilfe.de/lokales-koln/die-piepmatz-erfahrung.html#respond Sat, 26 May 2012 11:16:24 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4730 Der Jungspatz auf einer Kinderhand]]>

Eine Erfahrung besonderer Art hat meiner Familie und mir das alljährlich unterm Giebel nistende Spatzenpaar geboten. Schon öfter war in den Vorjahren ein Küken aus dem Nest gefallen und nach dem Sturz auf die Terrasse verendet. Vor zwei Tagen fiel ein Küken nun auf die ausgefahrene Markise und landete unversehrt auf dem Rasen. Wir haben den Jungspatzen aufgenommen und päppeln ihn nun auf. Wir haben ihn „Sky“ – der aus dem Himmel fiel – genannt.

Der Jungspatz auf einer Kinderhand

In ein paar Foren haben wir uns schlau gemacht über die Fressgewohnheiten von Spatzküken. Demnach sollten es Insekten, Wasser und ggf. ein Brei sein. Beim Besuch im Tierhandel zeigte sich, dass selbst unter den Verkäuferinnen ähnlich unterschiedliche Meinungen herrschten, was angemessener sei, ein Insektenpatee (sprich eine Mischung aus Körnern und Insekten) zu Brei angerührt oder pur. Das Erfreuliche vorab: Das Jungtier frisst – und trinkt Wasser von einem Espressolöffel.

Der Jungspatz bettelt

Zu fressen gibt es vor allem Mehlwürmer, aber auch Fliegen aus dem Haus (die natürlich dann, wenn wir sie mal benötigen würden, kaum aufzufinden sind) sowie – warum nicht? – Kellerasseln. Daneben frisst er auch von dem Patee. Angeblich braucht das Tier von 6:00 Uhr morgens bis 22:00 Uhr nachts stündlich Rationen. Ganz so oft gibt es nicht was, aber doch schon häufig. Nach dem Essen zieht sich der Jungvogel in sein liebevoll gestaltetes Nest zurück und schläft schon mal.

Der Jungspatz im Nest

Nachts wird das Tier in einen weich ausgelegten Karton mit großen Luftlöchern gesetzt, sodass er abgedunkelt schlafen kann. Sein Wachstum ist täglich zu beobachten. Nachdem die Federkiele schon vorhanden waren, lässt sich auch das Federwachstum tatsächlich mit bloßen Augen erkennen. Dem Federkleid zufolge handet es sich offenbar um ein männliches Tier.

Der Jungspatz tschilpt

Die beiden Elterntiere hören den aus dem Nest gefallenen Spatzen in menschlicher Obhut öfter lautstark tschilpen und nähern sich ihm dann immer mal wieder an. Allerdings haben sie ihn bisher noch nicht wieder gefüttert. Bisher hat alles gut geklappt. Das kann aber noch ein paar interessante Wochen bedeuten, bis aus dem „Nestling“ ein „Ästling“ und dieser dann flügge wird! Ich bin sehr gespannt, ob wir das Jungtier erfolgreich großziehen und wieder auswildern können!

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Henne- und Ei-Problem des Helfersyndroms http://www.texthilfe.de/psychologie/henne-und-ei-problem-des-helfersyndroms.html http://www.texthilfe.de/psychologie/henne-und-ei-problem-des-helfersyndroms.html#respond Fri, 25 May 2012 06:39:14 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4727 Kölner Stadt-Anzeiger, 23.05.2012, Gestresste Männer sind sozialer]]>

Dass es nicht leicht sein würde, habe ich schon früh erkannt… (Coldplay, The Scientist). Warum aber ist es manchmal so schwer? Ich denke bei mir persönlich da an die viele Zeit, die ich unentgeltlich für den Frisbeesport in Deutschland verbringe, total bescheuert eigentlich. Oft genug frage ich mich: Warum tue ich mir das an? Eine neue Studie gibt Auskunft darüber, dass das Sozialverhalten offensichtlich durch Stress begünstigt wird.

Kölner Stadt-Anzeiger, 23.05.2012, Gestresste Männer sind sozialer

Forscher der Uni Freiburg hatten Gruppen in Vorträgen unter Stress gesetzt und anschließend in Interaktions-Spielen die Auswirkungen auf das Sozialverhalten untersucht. Ihr Ergebnis ist so einfach wie verblüffend: Stress ruft demnach nicht nur und vor allem Aggression hervor, sondern auch ein positives Sozialverhalten.

Vielleicht hat das Ganze etwas mit Sozialbewusstsein zu tun. Eigentlich aber dachte ich, dass mein ausgeprägtes Sozialverhalten mitverantwortlich für den Stress ist, den ich habe (oder mir mache). Da liegt dann die Henne- und Ei-Problematik des Helfersyndroms vor: Was war erst, der Stress oder das Engagement? Anders gefragt: Begünstigt Stress das Engagement oder ruft das Engagement Stress hervor?

Ich könnte die Frage aus eigener Erfahrung nicht abschließend beantworten. Vielleicht schließt auch das eine das andere nicht aus. Jedenfalls scheint ein positives Sozialverhalten ein guter Ausgleich für den Stress zu sein, den es mit verursacht… Hast Du dafür eine andere Erklärung?

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Augen zu und durch http://www.texthilfe.de/psychologie/augen-zu-und-durch.html http://www.texthilfe.de/psychologie/augen-zu-und-durch.html#respond Thu, 24 May 2012 06:54:45 +0000 http://www.texthilfe.de/?p=4723 Kölner Stadt-Anzeiger, 19.05.2012: Schlafwandeln verbreiterter als gedacht]]>

Manche Menschen legen ein rücksichtsloses Verhalten an den Tag. „Hier komm ich“, lautet die Devise: „Platz da, lasst mich durch!“ Keine Spur von Berücksichtigung anderer Interessen oder von einem Sinn für Befindlichkeiten. Diese Mentalität lässt sich umschreiben mit „Augen zu und durch“. Dasselbe könnte man sagen beim Bewältigen großer Gefahren (z.B. beim Durchbrechen einer Feuerfont) oder aber, wenn es ums Schlafwandeln geht, das offenbar weit häufiger vorkommt als vermutet.

Kölner Stadt-Anzeiger, 19.05.2012: Schlafwandeln verbreiterter als gedacht

Das hat eine Untersuchung US-amerikanischer Forscher ergeben, deren Ergebnisse jetzt im Fachmagazin „Neurology“ veröffentlicht wurden. Bei der repräsentativen Studie unter 15.000 Bürgern wurden 3,6 Prozent (das sind immerhin 540 Menschen) als Schlafwandler identifiziert, die „im vergangenen Jahr mindestens einmal im Tiefschlaf durch die Wohnung gewandert sind“. Bei rund einem Drittel der Schlafwandler gibt es eine Häufung des Phänomens in der Familie. Das lässt sich offenbar auf eine Genveränderung  auf dem Chromosom 20 beziehen.

Mit am spannendsten beim Schlafwandeln finde ich, dass die Menschen in „traumwandlerischer Sicherheit“ alle Gefahren umgehen und wie von einer schützenden Hand behütet sogar unbeschadet über einen Dachfirst laufen können. Gleichzeitig scheint es sich dabei dem neuen Ergebnnis zufolge keineswegs um eine psychische Störung sondern um eine erbliche Veranlagung zu handeln. Damit unterscheidet sich das Schlafwandeln deutlich von der eingangs beschriebenen „Brecher-Mentalität“, sich ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen zu wollen.

Noch drastischer formuliert: Der Schlafwandler erscheint in der Sicherheit seines Auftretenes weit aufgeweckter als ein Egozentriker, der bei seinem Ellenbogeneinsatz alles soziale Verhalten über den Haufen wirft. Dann doch lieber – Augen zu und durch! – im Schlaf voranschreiten als – Augen zu und durch! – sich auf Kosten anderer durchboxen!

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