The return of the sax

In einem launigen Kommentar weist Christian Bos im heutigen Kölner Stadt-Anzeiger darauf hin, dass das Saxofon in die Pop-Musik zurückgekehrt ist. Dabei verweist er auf das Musikmagazin “Slate“, das bereits die Frage nach dem berühmtesten Saxofon-Solo in der Geschichte der Popmusik behandelt. Neben Lady Gagas Songs “Hair und “Edge of glory” hat auch Katy Perry jüngst in “Last Friday Night” das fragliche Instrument solieren lassen. Außer den im heutigen Kommentar zitierten Fundstellen von Bruce Springsteen “Born to run” (bereits Anfang der 1970er Jahre), George Michael “Careless Whisper”, Men At Work “Who can it be now” und Huey Lewis & The News “Back in time” fallen mir noch ein paar mehr ein.

Kölner Stadt-Anzeiger, 25.05.2011, Kommentar: Sorgenlose Seufzer

Übrigens würde ich “Careless whisper” eher mit “Unbedachtes Tuscheln” übersetzen, aber das “sorgenloses Seufzen” lässt sich natürlich schöner mit dem offenbar umstrittenen Klang des Saxofons verbinden, der dem der menschlichen Stimme am nächsten kommt. Weitere bei Slate genannte berühmte Saxofon-Soli stammen von den Rolling Stones “Can’t you hear me knocking”, von Creedence Clearwater Revival “Long as I can see the light”, Billy Joel “New York state of mind” oder INXS “What you need”:

Natürlich sind daneben nicht die wahren Pop-Meister des Instruments zu vergessen, die bereits in den 1980er Jahren sehr tanzbare Instrumentals geprägt haben, wie David Sanborn, Kenny G., z.B. mit “Sade” oder Grover Washington Jr. hier mit “Just the two of us”:

Oder hier ein Jam von David Sanborn mit Eric Clapton:

 

In den neuen Songs wird das Saxofon zwar als Retro-Signal behandelt, dennoch auch in die Köpfe jüngerer Musikfans gebracht. Daneben gibt es natürlich noch Klassiker wie Lou Reed “Walk on the wild side”,  Madness “One Step Beyond”, Supertramp “Logical Song”, Foreigner “Urgent”, Gerry Rafferty “Baker Street” oder auch die Muppet Show:

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