Neues aus der Tierwelt 11

Fliegende Haie, unverwechselbare Wale und aus der Einsamkeit gerettete Plattentiere sind die Themen dieser Ausgabe bunter Meldungen aus der Unterwasser-Tierwelt.

Die Welt, 09.07.10, Titel: Warum der weiße Hai fliegt

Zwei Überraschungen auf einmal! Zuerst: Ich wusste gar nicht, dass der weiße Hai fliegt, ich dachte immer, er würde schwimmen. Dann ist im Welt-Artikel aus dieser Woche (mit anschaulichem Bild) auch noch die Erklärung angekündigt, die sich allerdings mit der Unterzeile erschöpft: “Bei ihrer Jagd können die Raubfische so stark beschleunigen, dass sie aus dem Wasser herausschießen”. Im Text selbst ist dann nochmals davon die Rede, dass sie eine hohe Geschwindigkeit benötigen, um ihre bis zu 1.500 Kilogramm aus dem Wasser heraus zu wuchten. Die Erklärung, warum sie das tun, bleibt der interessante Artikel jedoch schuldig.

Die Welt, 10.07.10, Titel: Jeder Wal hat seine Stimme

Entschudligung, aber zu dieser Kurzmeldung aus der Welt müssen einfach die Kalauer fallen: Das ist sein gutes Wal-Recht! Und nicht nur das, sondern auch beim Wal zählt jede Stimme, ganz gleich ob bei Partnerwal, Damenwal oder Bundespräsidentenwal. Aber mal im Ernst, wird ein Affen-Forscher  nach langer Beschäftigung mit einer bestimmten Population nicht auch feststellen, dass jeder Gorilla seine eigene Stimme hat? Entscheidend ist schließlich nicht, dass wir die Stimmen auseinanderhalten können, sondern was sich die Tiere mitzuteilen haben. Dennoch interessant, dass die Stimmen von Pottwalen von der Kopfform abhängen und diese sich ebeno wie die Flossenform bei jedem Tier unterscheiden.

Die Welt, 10.07.10, Titel: Plattentier ist nicht mehr allein

Um eines vorwneweg klar zu stellen: Es handelt sich bei dieser Meldung (ebenfalls aus der Welt) nicht um Plattenbauten, sondern um Plattentiere, die am einfachsten gebauten vielzelligen Tiere der Welt. Leider sind sie nur wenige Millimeter groß, sodass sie sicher sehr unbedeutend und verloren vorkommen. Doch nun haben Forscher der Tierärzltichen Hochschule Hannover in verschiedenen Meeren mehrere Arten der Plattentiere entdeckt, von denen bsiher nur eine Art bekannt war. Da lassen wir uns beruhigt noch einmal die poetische Überschrift auf der Zunge zergehen: “Plattentier ist nicht mehr allein”. Danke!

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