Neues aus der Tierwelt 8

Die Welt, 08.06.10, Titel: Imkerei vor 3000 Jahren

Emsige Bienen, listige Krokodile und ein freiheitsliebender Elefant in dieser Ausgabe erstaunlicher Erkenntnisse aus der Fauna. Einem Welt-Artikel zufolge gab es bereits vor 3.000 Jahren professionelle Imkerei. Das belegen Funde tönerner Bienenstöcke in Tel Rehov im nordisraelischen Jordantal, über die Forscher im Fachjournal “PNAS” berichteten. Bisher hatten nur Wandmalereien emsiger Künstler darauf hingewiesen. Nicht weniger bienenfleißig sind allerdings die heutigen Forscher.

Die Welt, 08.06.10, Titel: Wie Krokodile übers Meer zu fernen Ufern gelangen

Ein anderes Rätsel haben australische Forscher nun im “Journal of Animal Ecology” gelüftet, wie ebenfalls die Welt berichtet. Einer Senderüberwachung zufolge können die bis zu vier Meter langen Reptilien Meeresströungen ausnutzen, sodass sie als gute Schwimmer relativ schnell auch große Entfernungen überwinden können. Dass Krokodile gut schwimmen können, ist spätestens seit “Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen” bekannt. Nun aber wissen wir auch, wie sie es anstellen. Das Rätsel, wie genau sie es schaffen, die Strömungen zu erkennen, bleibt allerdings noch ungelöst.

Die Welt, 08.06.10, Titel: Zu guter Letzt

Ein dritter Beitrag zu großen Rätseln des Tierreichs erschien in derselben Ausgabe der Welt unter obiger Rubrik. Demnach hatte sich beim Circus Knie in Zürich die Elefantenkuh Sabu selbstständig gemacht, im Zürichsee gebadet und die noble Bahnhofstraße besucht. Dabei bewies sie keine ausgefallenen Schwimmkünste wie die Krokodile, noch untermauerte sie eine jahrtausendealte Verbindung zu den Menschen wie bei den Bienen. Einige Ordnungshüter hatten sie begleitet, später konnten sie Tierpfleger einfangen. Der Elefant vergisst nie – insofern wird vermutlich auch dieser Ausflug dem Tier unvergesslich bleiben, ebenso wie dem Zirkus, dem laut schweizerischem Tagesanzeiger nun sogar eine Anzeige droht. Sie dagegen dürfen diese Meldung nun getrost wieder vergessen.

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