Mehl statt Mails

Freunden und Bekannten gegenüber, die mich fragen, ob ich auch etwas Richtiges gelernt habe, werde ich nicht müde zu betonen, dass mich dann das Bäckerhandwerk stark fasziniert hätte. Frühes Aufstehen schreckt mich nicht, da bin ich einigermaßen flexibel. Aber der Umgang mit den guten Zutaten für gelungene Backwaren, der hätte mich in der Tat gereizt, da ich die vielen guten Produkte doch auch so leidenschaftlich gerne esse.

Ich bin mir dessen bewusst, damit das deutsche Klischee des Brotessers zu bedienen, daher möchte ich noch einmal darauf hinweisen: Ich hab das Handwerk nicht gelernt. Aber es ist doch besonders schön zu sehen, wie diese hohe Kunst nun Eingang in die Werbung findet – und das vor dem Hintergrund, dass die Brotproduktion bei Lieken heute ganz bestimmt ganz anders abläuft. Zunächst der Werbespot, der sich vom Mehlsack bis zum Nasenmodel groovt:

Nun aber noch die Entstehungsgeschichte eines Brotes, von einer Künstlerin in Mehl gemalt (im Original unter www.liekenurkorn.de). Die israelische Künstlerin heißt in Ergänzung zur kurz gehaltenen Pressemitteilung Ilana Yahav und betreibt eine Website “Sandfantasy” mit weiteren Animationsvideos:

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