Ornithopter-Erfolg in Toronto

Tolle Sache, das “Human Powered Ornithopter Projekt“, dem jetzt erstmals Flüge nur mit menschlicher Muskelkraft gelangen! Gratulation dem Forscherteam um Tod Reichert von der University of Toronto.

Welt am Sonntag, 26.09.2010, Titel: Ziemlich abgehoben

Was schon Leonardo da Vinci konstruiert hatte, was aber auch vielen folgenden Ingeniueren nicht gelang, das wurde nun erstmals für immerhin 19 Sekunden und 145 Meter Entfernung Wirklichkeit: Der Traum vom Fliegen durch Muskelkraft. Das Flugmodell ”Snowbird” hat die Spannweite einer Boing, der Pilot musste für seinen Rekordversuch sogar acht Kilo abnehmen. Laut “Stern” hat sogar die Internationale Aeronautische Vereinigung (FAI) den Flug bereits anerkannt. Hier ein Bild des Fluggeräts von der offiziellen Website:

Human Powered Ornithopter inflight

Zu den Flügen wird der Ornithopter zunächst angezogen, anschließend freigelassen, wonach die Flügelbewegung der langen Schwingen beginnt. Hiervon sind auch Filme eingestellt, etwa unter

HPO MVI 0045 from U of T Engineering on Vimeo

oder unter http://www.youtube.com/user/OrnithopterProject#p/a/f/0/0E77j1imdhQ.

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3 Antworten zu “Ornithopter-Erfolg in Toronto”

  1. [...] Kraft), sodass eventuell auch der Flug des Menschen kein Traum bleiben muss (vgl. den bericht zum Ornithopter-Erfolg in Toronto). Womit wir beim Menschen wären, und dabei, was er vor allem in der Winterzeit mit seinen Tieren [...]

  2. Flug-Experimentator in spe sagt:

    Der Artikel erfreut den interessierten Leser durch Kürze und Prägnanz. Da er von einem Germanisten (MA) stammt, der sich mit Sprache und Stil befasst, sind der Orthographiefehler und die Wiederholung in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen ein kleiner Wermutstropfen. Das kommt in der Hektik des Alltagsgeschäfts, in der manches mit heißer Feder geschrieben werden muss, natürlich vor, aber der Internet-Laie fragt sich, ob man solche Schönheitsfehler nicht nachträglich korrigieren könnte, auch wenn sie noch so unwesentlich sind. Inhaltlich ist nur augenzwinkend zu bemerken: Wenn der Mensch fliegen sollte, wären ihm Flügel gegeben. :-)

  3. Jörg Benner sagt:

    Hallo Flug-Experimentator in spe, danke für Lob und Kritik! Zwei Rechtschreibfehler sind korrigiert. Die Wiederholung (was…, was…, das…) ist beabsichtigt und kann als Stilmittel betrachtet werden. In der Tat ist die heiße Nadel mein Strickprinzip, da die Größe meines Mitteilungsbedürfnisses meist umgekehrt proportional zur dafür zur Verfügung stehenden Zeit ist… :-) Zudem hätte ich kaum damit gerechnet, dass überhaupt jemand den Artikel liest! Insofern nochmals danke und Gruß von Laiem zu Laiem.

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