Ein Hoch auf die Helden der Kindheit!

Es gerät leicht in Vergessenheit, woran wir als Kinder glaubten. Ich meine nicht den religiösen Glauben, sondern die Werte, die uns im Alltag eine Stütze gaben – und im Idealfall immer noch geben. Die wichtigsten Bezugspersonen, das steht außer Frage, sind und bleiben die Eltern, wie jetzt auch wieder der Wertemonitor des Kindermagzins Geolino und von Unicef bestätigt.

Die Welt, 09.12.2010, Titel: Mama und Papa sind die Besten

Natürlich hat auch Die Welt (siehe obigen Titel) ausführlich berichtet. Gegenüber dieser Darstellung stehen Freunde und Eltern in der Liste mit je 75 Prozent Bewertung als “total wichtig” gleichauf. Zudem ist bemerkenswert, dass die Werte Respekt (plus 6 auf 35 Prozent) und Vertrauen (plus 4 auf 57 %) deutlich zulegen.

Der Zeitungs-Aufmacher gefiel mir schon sehr gut, nicht nur in Bezug darauf, dass ich selber Vater bin, sondern auch in Hinblick auf meine Lebenswelt als Kind. Wer waren die Helden meiner Kindheit? Die Cartwrights von Bonanza? Tom und Jerry? Vielleicht Hans-Joachim Fuchsberger in den Edgar-Wallace-Filmen oder Fantomas?

Nein, ich glaube die wahren Helden der Kindheit sind die Eltern, natürliche Vorbilder, die wir ohen jeden Zweifel nachahmen, die wir bedingungslos lieben und die uns bedingungslos lieben. Das ändert sich mit  zunehmendem Alter und nach der Pubertät vergessen wir schon manchmal, wie das noch vor ein paar Jahren aussah. Aber trotz Massenmedien, trotz massig medialer Reize, kein Vertun: Erziehung bewirkt doch so einiges. Daher an dieser Stelle ein Hoch auf die Eltern als die Helden der Kindheit!

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