„Don’t give a funk“

Am 22. April erscheint ein neues Album des mittlerweile 60-jährigen Sängers, Bassisten und „Funkateers“ Bootsy Collins, der maßgeblich vom mittlerweile verstorbenen Altmeister James Brown geprägt wurde (und u.a. bei dessen „Sex Machine“ den Basslauf prägte). „The Funk Capitol of the Wolrd“ heißt der Titel des neuen Machwerks, für das der Mann mit den sternförmigen Brillen mit Größen wie George Clinton, Ice Cube, Snoop Dog und auch dem Schauspieler Samuel L. Jackson zusammengearbeitet hat. Die „Hauptstadt des Funk“ kann nur das eigene Herz sein, Mann!

Kölner Stadt-Anzeiger, 06.04.2011, Titel: Glitzernde Funk-Legende

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat heute unter diesem Titel eine Zusammenfassung eines Gesprächs im Rahmen seiner Promo-Tour gebracht, die mich sehr neugierig macht auf das neue Album. Er möchte nicht mehr alleine oben an der Spitze stehen, wo er schon einmal stand, wird der Ausnahmemusiker dort zitiert. Daher der Hang zur Zusammenarbeit mit anderen Größen des Showgeschäfts. Zuletzt findet im Beitrag noch die Botschaft Raum, dass nur die gegenseitige Liebe zählt und wir uns nicht um die Meinung anderer scheren sollten. „“Don’t give a funk!“

„Funk“ heißt ursprünglich „Angst“, in Verbindung mit der ebenfalls musikalisch assoziierten Farbe „Blue Funk“ sogar „Heidenangst“. Der Musikstil, für den ich mich wegen seiner synkopierten Rhythmik so begeistern kann, bedeutet für mich daher kurz gesagt, seine Daseinsangst zu bewältigen. Natürlich dient das Wort „Funk“ teilweise auch als zivilisierter Ersatz für das böse F-Wort. Zum Beispiel in „Get the funk out of here!“ Hier kommt Bootsy Collins mit dem ebenfalls bereits verstorbenen Hiram Bullock an der Gitarre, dem berühmten David Sanborn am Saxofon und Omar Hakim am Schlagzeug, mit „Strechtin‘ Out“, Dave get ready to roll!

Hier folgt ein Ausschnitt eines Auftritts von Bootsy’s Rubber Band  in der Kölner Kantine vor 16 Jahren mit dem legendären „Give up the Funk!“

 

Nicht zu vergessen die fruchtbare Connection mit George Clinton, den P-Funk All-Stars („Psychedelic Funk“). Schließlich noch ein älteres Beispiel einer Zusammenarbeit von Bootsy Collins mit Snoop Dog, der „Undacover Funk“:

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