Höchst gepflegtes Frauen-Ultimate ist in der jüngst veröffentlichten Zusammenstellung von Luke Johnson zu sehen, die den beeindruckenden Weg des Damenteams Oregon Fugue bei den USA Ultimate Championship Series der Colleges im Jahr 2010 beschreibt. Guter Schnitt mit cooler Musik und auch sehr schönen Farbspielereien in Bezug auf die Clubfarben „Black and yellow“.
Dass der Glaube Berge versetzen kann, ist so eine Redensart, die die Macht des Glaubens verdeutlicht. Skeptiker halten dagegen, dass glauben eben nicht wissen heißt. Und doch hat der wahre, feste, unerschütterliche Glaube so etwas von bedingungslosem Sich-Hingeben. Von der Wortentstehung her soll Glauben als Partizip des Verbs lieben entstanden sein, hab ich mal gehört. Das hieße: Wer geliebt hat, ist zum Glauben fähig. Dann steht es um die Deutschen vielleicht gar nicht mal so schlecht, wollen wir der folgenden Meldung Glauben schenken:
Erstaunlich, was die lebendige Forschung dieser Tage alles ans Tageslicht befördert. Einer repräsentativen GfK-Umfrage zufolge finden fast zwei Drittel der Befragten das ausführliche Berichten über körperliche Leiden furchtbar. Das hat der Kölner Stadt-Anzeiger jüngst berichtet. Das ist vielleicht nicht ganz überraschend, hat aber doch einige Konsequenzen für den täglichen Small-Talk.
Ende April hatte ich erst an dieser Stelle auf die bemerkenswerten Leistungen der russischen Teams beim diesjährigen Paganello-Turnier in Rimini hingewiesen. In der Mixed-Division der inoffiziellen Beach Ultimate Club-Weltmeisterschaften erreicht das Team “Made in USSR” unter 40 Mannschaften das Finale! Nun habe ich dazu einen über siebenmütigen Videomitschnitt entdeckt, der zuerst die Akteure feiert und anschließend einige Proben ihres Könnens zeigt.
„Hummel-Hummel!“ – „Mors-Mors!“ muss es aus Hamburg ertönen, wenn die „Fischbees“, mit mehr als 100 Mitgliedern der größte Ultimate Frisbee-Club Deutschlands, ihr Teamspiel aufziehen. Im März hatten die Hamburger ein schönes Einladungsturnier mit europäischer Beteiligung durchgeführt, das „Hamburg Rumble„. Jetzt bin ich über den Vereinsvorsitzenden Andrea „Dremu“ Runte auf das Filmchen zum Turnier gestoßen, eine schöne Mischung aus Bewegt- und Standbildern, unterlegt mit energiegeladener Musik.
Der auch in der TV-Werbung aktive italienische Frisbee Freestyler Claudio Cigna hat offenbar jüngst einen neuen (inoffiziellen) Rekord eines „Frisbee-Rollers“ über viele menschliche Oberkörper aufgestellt. Dazu habe ich ein kleines Filmchen entdeckt von dem erfolgreichen italienischen Freestyle-Pärchen Eleonora Imazio und Fabio Sanna (die auch schon in Köln zu Gast waren). So viel schon einmal vorab verraten: Der neue „Body Roller“-Rekord beläuft sich auf 18 Personen, über die die Frisbee rollt – und am Ende gefangen wird.
Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen, heißt es. So kommt es, dass viele Menschen auf einen – der Überlieferung zufolge – Unglück oder pech verheißenden Tag mit gewissen Schutzvorkehrungen begegnen: Sie stehen entweder gar nicht auf oder nur sehr zögerlich und vorsichtig, sie fahren besonders zurückhaltend Auto und geben sich betont Mühe, sämtliche Gefahrensituationen zu meiden. Dies führt oft genau zum Gegenteil. Durch die ganz bewusst reservierte Haltung rufen die Betroffenen oft noch mehr Unheil hervor als sich bei „normalem“ Verhalten ereignet hätte.
So ähnlich lautete ein Ratschlag der Mutter von „Forrest Gump“ im gleichnamigen Film, um diejenigen Menschen, die nach bestem Wissen und Gewissen agieren von denen zu unterscheiden, die wider besseres Wissen eben Dummheiten begehen. In Hinblick auf unser Nutzerverhalten im Internet müssen wir uns in breiten Kreisen gegenseitig Dummheit attestieren, weil viele von uns leichtsinnig und ohne genügende Vorkehrungen im Netz verkehren, als wären wir dort unsichtbar. Das Gegenteil ist der Fall.
Der Bundesvorstand des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) hat für heute zum Generalstreik für alle Redakteurinnen und Redakteure von Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnischer Rundschau, General-Anzeiger Bonn und des Kölner Express aufgerufen. Von 6:00 bis 24:00 Uhr sollen demnach die Kolleginnen und Kollegen zur Unterstützung der laufenden Tarifverhandlungen streiken. Für die Abonnenten dürften Sparausgaben am morgigen Tag die Folge sein.
Die Aberkennung des diesjährigen Henri-Nannen-Preises in der Kategorie „Reportage“ wirft ein schlechtes Licht auf den Journalismus. René Pfister hatte für seinen Spiegel-Artikel „Am Stellpult“ die Auszeichnung in dieser Kategorie erhalten, obwohl er selbst im darin beschriebenen Hobbykeller von Horst Seehofer nie war. Dieses Veräumnis hatte er in seiner Dankesrede selbst eingestanden, nicht ahnend, dass er damit die Voraussetzung für den Erhalt des Preises nicht erfüllte. Der Sachverhalt wiegt um so schwerer, da die Reportage als wichtigste Preiskategorie gilt.
Der erste Ansatzpunkt "Behelfs-texte" bedeutet: Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege! Ist doch das Fragment spätestens seit Novalis zur Kunstform erhoben und jedes Kunstwerk zur Interpretation angelegt. Ein zweiter "Hilfen zum Texten" heißt "News to use": it's up to you! Drittens und letztens wollte ich - "Hilfe, Texte!" - schon im Ansatz nicht auf Selbstironie verzichten.