Wo die Werbung wirkt

07. April 2011

Der unbedarfte Mediennutzer könnte denken: Am Fernseher prägt sich die Werbung am besten ein. Der TV-Glotzer hat abends auf Durchzug geschaltet, aufgrund der suggestiven Kraft der Bewegtbilder bleiben sicherlich mehr Werbebotschaften hängen als erwünscht. Aber die Streuverluste sind da immer noch immens – ganz im Gegensatz zum Internet, worauf Werner Schwaderlapp, Professor für Medienmanagement an der Hochschule Fresenius, im Kölner Stadt-Anzeiger aufmerksam macht.

Kölner Stadt-Anzeiger, 06.04.11, Titel: Der dritte Platzhirsch

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„Don’t give a funk“

06. April 2011

Am 22. April erscheint ein neues Album des mittlerweile 60-jährigen Sängers, Bassisten und „Funkateers“ Bootsy Collins, der maßgeblich vom mittlerweile verstorbenen Altmeister James Brown geprägt wurde (und u.a. bei dessen „Sex Machine“ den Basslauf prägte). „The Funk Capitol of the Wolrd“ heißt der Titel des neuen Machwerks, für das der Mann mit den sternförmigen Brillen mit Größen wie George Clinton, Ice Cube, Snoop Dog und auch dem Schauspieler Samuel L. Jackson zusammengearbeitet hat. Die „Hauptstadt des Funk“ kann nur das eigene Herz sein, Mann!

Kölner Stadt-Anzeiger, 06.04.2011, Titel: Glitzernde Funk-Legende

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Deutschland – Land des Lächelns :-)

05. April 2011

Emoticons scheinen bei deutschen Twitterern hoch im Kurs zu stehen, was ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen kann 😉 Dies legt eine Weltkarte der Glücklichkeit von Twitter-Nutzern nahe, die Alexander Davis von der Universität Cambridge erstellt hat. Dass die Deutschen hier den ersten Platz belegen, scheint in Wirklichkeit jedoch an ihrer Humorlosigkeit zu liegen , die es nötig macht, jede ironisch gemeinte Bemerkung als solche zu kennzeichnen. Richtig bitter wird es in der nationalen Twitter- und Email-Korrespondenz jedoch erst, wenn die Emoticons andauernd auftauchen, obwohl etwas weder ironisch noch auch nur spaßig gemeint war.

Kölner Stadt-Anzeiger, 05.04.2011, Titel: Das Lächeln der Tastatur

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Kölner Aktion für respektvollen Umgang im Netz

04. April 2011

Auf Initiative des Kölner Katholikenausschusses haben sich Vertreter von Schulen, der Polizei und des Kompetenzteams für Kehrerfortbildung NRW zusammengetan, um an Jugendeinrichtungen das Bewusstsein für Cyber-Mobbing zu stärken und diese Unsitte einzudämmen. Am morgigen Dienstag findet im Historischen Rathaus Köln die Auftaktveranstaltung zur Kampagne „Web-Respekt“ statt, die darauf abzielt, dass in Schulen, Vereinen und Jugendhäusern eine Selbstverpflichtung gegen diese Art des Schikanierens erarbeitet wird.

Kölner Stadt-Anzeiger, 04.04.2011, Titel: Gegen Cyber-Mobbing

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Sen-ZAZ-ionell!

03. April 2011

Die französische Sängerin Zaz (bürgerlich: Isabelle Geffroy), die 2009 einen Musiker-Nachwuchswettbewerb gewonnen hat, singt sich auch den Deutschen ins Herz. Eine schöne Gelegenheit, die alten Französisch-Kenntnisse wieder einmal aufzufrischen und zu hören, wie weit gefächert das Repertoire einer heutigen Pop-Künstlerin sein kann, zwischen Swing, Gypsy, Jazz, Chanson und Weltmusik!

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Es schwindet, was bindet

01. April 2011

Deutsche Verbraucher sollten sich was schämen: Anstatt auf Althergebrachtes zu achten, richten sie sich womöglich nach dem Preis oder – noch schlimmer – nach der Qualität! Eine gemeinsame Untersuchung des Marktforschungsunternehmens GfK und der Werbeagentur Serviceplan hat jedenfalls ergeben, dass jährlich im Durchschnitt 40 Prozent der Stammkunden von Markenprodukten abwandern. Am schlimmsten ist es offenbar bei Kartoffelchips, Tütensuppen und Alufolie. Also ehrlich! Geht’s noch?

Kölner Stadt-Anzeiger, 26.03.11, Titel: Kunden bleiben Marken seltener treu

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Gottlose Gruppendynamik

30. März 2011

Um einen etwas frevelhaften Einstieg zu wagen, sei die These aufgestellt: Religionen sind nichts Gottgegebenes. Wenn nicht einfache Menschen Religionsstifter waren, dann waren es eben Propheten, die dem Menschlichen jedenfalls sehr nahe stehen (oder nach anderem Deutungsmuster erst das wahre Menschliche zum Ausdruck bringen). Einer relativ neuen mathematischen Studie zufolge ist aktuell die Religion in neun Ländern vom Aussterben bedroht, kurz gesagt, weil andere soziale Gruppen einen stärkeren Nutzen bieten.

Kölner Stadt-Anzeiger, 30.03.11, Titel: Facebook für Gläubige

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Rauchen gefährdet Ihre Medienpräsenz

30. März 2011

Relativ neu (vom Mai vergangenen Jahres) ist der Youtube-Eintrag des Oscar-Gewinns für Whoopi Goldberg als beste Nebendarstellerin 1991 im Film „Ghost“. Seitdem sich die Presiträgerin nun geoutet hat, dass sie vor der Zeremonie an einem Joint gezogen zu haben, häufen sich dort die Kommentare darüber, wie „high“ sie bei der Dankesrede doch war.

Kölner Stadt-Anzeiger, 26.03.2011, Zitat von Whoopi Goldberg

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„Broken Comedy“ als brüchige Witze

29. März 2011

Meine Anerkennung für Carolin Kebekus schwankt zwischen Bewunderung und Kopfschütteln. Wenn sie mit ihren Stand-Ups und Songs regelmäßig die Grenze des guten Geschmacks überschreitet, ist das kalkuliert und Teil des Plans und Teil der Botschaft. Die Frage ist für mich, bei wem diese Form der unter dem Label „Broken Comedy“ laufende Kunst wie ankommt. Allerdings führen ihre Auftritte schon zu schönen Schlagzeilen wie nachfolgender.

Kölner Stadt-Anzeiger, 29.03.11, Titel: Pussyterror in Porz

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Frisbee-Film-Funde 3

27. März 2011

Bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren wurde die öffentliche Meinung dahingehend beeinflusst, dass sich Frisbeespielen hauptsächlich auf das Zusammenspiel zwischen Menschen und Hunden beschränke. Hierzu habe ich eine alte TV-Aufnahme mit einem noch deutlich jüngeren David Lettermann gefunden, der Peter Bloeme und seinen Hund Whirling Wizard in seiner Show begrüßt.

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