Hymne für ultimativen Karnevalsverein

19. Januar 2011

Alle, die das als Ortsfremde lesen, werden denken, der hat sie doch nicht mehr alle! Und ja, der Karneval in Köln ist schon eine Institution, die es erlaubt oder sogar erfodert, in gewisser Weise neben sich zu stehen (und damit meine ich nicht nur den Alkohol). Das Maskenspiel und die Vertauschung der Identität sind ein ganz wichtiges Spiel für die Kölner. Insofern sind sie vielleicht nirgendwo so sehr bei sich wie im Karneval. Aber darüber haben andere bestimmt schon eingehendere Untersuchungen geführt. Anlass dieses Eintrags ist die Neuproduktion eines Liedes für mein Ultimate Frisbee-Team „Frühsport 0,2„, als Teil des ASV Köln, das ich heute zusammen mit dem Kölner Berufsmusiker Björn Heuser fertig gestellt habe.

Frühsport, Frühsport,
Du häs die jecksten Spiller met an Bord.
Mir mache fätisch, wat mir anjefange,
et hät noch immer jot jejange.

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Daddeln ist Kopfsache

18. Januar 2011

Diese Neuigkeit wird viele begeisterte PC-Zocker freuen. Es ist nämlich nicht nur so, dass Daddeln am Bildschirm und an Konsolen die Reaktionsfähigkeit nachweislich verbessert. Vielmehr lässt sich die Eignung für einzelne digitale Abenteuer bereits am Anfängerlevel bestimmen. Das haben US-Forscher der Universität of Illinois mittels Hirnscans herausgefunden.

Rheinische Post, 15.01.11, Titel: Begabung für Computerspiele lässt sich vorhersagen

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Ich weiß, Du schaffst es!

17. Januar 2011

Im Kampf gegen mich selbst kann ich nur bestehen, wenn ich mir eine Chance gebe. Was ich damit sagen will, ist: Wenn es darum geht, eine Prüfung zu bestehen, vor der ich mich wohl möglich fürchte, muss ich immerhin dazu antreten. Ihr fernzubleiben, bringt mich in Sachen menschlicher Reife nicht weiter. Für das Angehen einer ungeliebten Prüfungssituation haben Wissenschaftler jetzt jedoch Hilfe in Aussicht gestellt.

Rheinische Post, 15.01.11, Titel: Strategie gegen Prüfungsangst

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Dichterisches Selbstverständnis

16. Januar 2011

Jeden zweiten Donnerstag gibt die libanesische Lyrikerin und Journalistin Joumana Haddad in der Welt unter dem Rubrikentitel „Auf eine Zigarre“ einen Kommentar zu aktuellen Themen ab. Die jüngste Veröffentlichung hat mir besonders gut gefallen.

Die Welt, 13.01.2011, Kommenta von Joumana Haddad: Ich dichte, also bin ich

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Zwischen Prophetie und Prognose

15. Januar 2011

Dass Vorhersagen wirtschaftlicher Entwicklungen nicht viel genauer sind als das Geraune von Wahrsagern, legt ein Gastbeitrag von John Kay im Handelsblatt nahe. Dazu erklärt Rolf Dobelli in seiner brillanten Reihe „Klarer Denken“ bereits Ende des vergangenen Jahres, welcher klassische Denkfehler sich in Hinblick auf Prognosen häufig einstellt.

Handelsblatt, 10.01.2011, Titel: An der Zukunft scheitern Experten wie Schimpansen

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Romantik, wissenschaftlich belegt

13. Januar 2011

Die Aktivitätsmuster im Gehirn ähneln sich bei Paaren, die schon lange glücklich verheiratet sind und solchen, die gerade frisch verliebt sind. Dieses Ergebnis von Verhaltensforschern der Brook University im US-Staat New York wurde jetzt im Fachblatt „Social Cognitive and Affective Neuroscience“ veröffentlicht. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind!

Rheinische Post, 11.01.11, Titel: Langjährige Paare und Frischverliebte ticken ähnlich

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Magenschläge für Murdoch

13. Januar 2011

Gleich zwei schlechte Nachrichten für Rupert Murdochs Medienimperium News Corp. in Deutschland: Zum einen hat das soziale Netzwerk „Myspace“ fast die Hälfte seiner mehr als 1.000 Mitarbeiter entlassen, darunter alle in Deutschland beschäftigten, zum anderen ringt der Bezahlsender „Sky“ nach wie vor um ein tragfähiges Geschäftsmodell in Deutschland.

FAZ, 13.01.11, Kommentar: Myspace gibt auf

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Neues aus der Tierwelt 29

12. Januar 2011

Diese Ausgabe erstaunlicher Neuigkeiten aus dem Reich der Tiere handelt von flirtenden Fischen, von Hunden im Schnee und von Haustierkeimen, die sich auch bei Menschen ausbreiten. Dies führt uns schon zu Beginn zu der immer mal wieder hilfreichen Erkenntnis, dass auch der Mensch nur ein besonders gelehriges Tier ist.

Kölner Stadt-Anzeiger, 08.01.2011, Titel: Wie Fische flirten

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Exzentrischer Soul reloaded

08. Januar 2011

Die Plattenfriama Numero aus Chicago legt seit einigen Jahren die Reihe „Eccentric Soul“ auf, in der sie dem meist nur Spezialisten bekannten Syl Johnson jetzt eine umfangreiche Anthologie gewidmet hat. Darauf hat die FAZ hingewiesen. Die Sammlung von 4 CDs und 6 LPs umfasst 81 Tracks, ist zum Preis von nur 75 US-Dollar zu erwerben (zzgl. Versand- und Zollkosten), birgt manches Schätzchen und bewahrt Leben und Werk des von sich selbst überzeugten Künstlers vor dem Vergessen.

FAZ, 06.01.11., Titel: Ist es, weil ich schwarz bin?

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Fernsehen führt nur selten zur Berufung

07. Januar 2011

Die Glotze flimmert, die Kiste läuft, der Apparat sendet. Was aber im Fernsehen den ganzen Tag über läuft, hat nur selten viel mit der Realität zu tun. Das gilt teils für Dokumentationen (die sich vor allem auf Extreme stürzen), das gilt aber vor allem für Fiktionales. So belegt eine neue Studie der Uni Münster, dass TV ein falsches Bild von der Berfuswelt vermittelt. Das ist natürlich besonders bitter für all diejenigen unentschlossenen Jugendlichen, die sich von einem erhöhten Fernsehkonsum tagein tagaus die Erleuchtung erhoffen, was sie denn mit ihrem Leben anfangen sollen.

Kölner Stadt-Anzeiger, 06.01.2011, Titel: Das Gesetz der Serie

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