„Alle Menschen werden Brüder“, heißt es in Schillers „Ode an die Freude“, für die meisten unmittelbar als die geniale Komposition Ludwig van Beethovens im Kopf präsent. Nicht ganz so weit geht Wieland Freund, wenn er in der Welt am Sonntag schreibt: „Alle Bücher werden Zauberbücher“. Am Samstag bereits hatte der Kölner Medienrechts-Professor Rolf Schwartmann im Interview mit Tobias Kaufmann im Kölner Stadt-Anzeiger behauptet:
weiterlesenWochenend-Presseschau 10-10
15. März 2010DFV-Jahrbuch 2009 ist im Druck
15. März 2010„Der Deutsche Frisbeesport-Verband e.V. warnt: Frisbeesport kann süchtig machen! Frisbeesport hält Ihren Kopf jung. Frisbeesport fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Spaß zu. Ihrem Arzt oder Apotheker wird es nicht gelingen, dass Sie den Frisbeesport aufgeben. Alles Wichtige über den Frisbeesport in Deutschland im Jahr 2009.“
Diese Vorrede werden Sie demnächst auf dem Rücken des neuen DFV-Jahrbuchs 2009 entdecken, das soeben in Druck gegangen ist. Ein riesiges Lob gebührt dem sehr engagierten Grafiker Matthias Brucklacher, ohne dessen ausdauernde Arbeit das Buch nicht so schnell fertig und so schön geworden wäre!
weiterlesenDie Schicksalsfrage für Medienunternehmen
11. März 2010Axel-Springer-Konzernchef Mathias Döpfner hat beid er Bilanzpressekonferenz gute Zahlen präsentiert. Der Leser schwankt zwischen Entrüstung und Bewunderung: „Axel Springer kommt gut durchs Krisenjahr 2009“ schreibt das hauseigene Blatt Die Welt (mit Video), „Springer-Chef Döpfner ist Profiteur der Krise“ schimpft dagegen die FAZ. Andere Zeitungen heben darauf ab, dass Der Konzern bereits gut 20 Prozent seiner Umsätze mit digitalen Angeboten macht. „Springer holt Zuwachs aus dem Netz“, so die FTD und die Börsen-Zeitung titelt: „Springer wird zum Online-Unternehmen“.
weiterlesenUmfragen ohne Erkenntnisgewinn
09. März 2010Zwei Meldungen haben mich jetzt erreicht, deren Nutz- und Neuigkeitswert ich allerdings anzweifle. Zum einen blickt „Yahoo!“ aus Anlass seines 15-jährigen Bestehens nach eigener Aussage in die „digitale Kristallkugel„, zum anderen erklärt PR-Professional, dass Google der „meist gefürchtete Internet-Konzern der Deutschen“ ist.
„Das Web heute alltäglicher als eine Tasse Kaffee“ lautet die erste interessante Mitteilung der Yahoo!-Mitteilung. Statistiken der Umfrage zu täglichen Angewohnheiten unter Deutschen: 89 Prozent mailen, 78 Prozent suchen online, mehr als drei Viertel lesen online Nachrichten, dagegen trinken nur 73 Prozent Kaffee und nur noch 68 Prozent sehen fern.
weiterlesenWochenend-Presseschau 09-10
08. März 2010Zweimal die FAZ vom Samstag und einmal die Süddeutsche vom Freitag: Michael Moorstedt berichtet über Simon Fullers neue Show, die ausschließlich fürs Internet produziert wird, tags drauf kommentiert Carsten Knop auf der ersten Wirtschaftsseite, dass die Kommunikation von Maschinen untereinander die Chance für die deutsche IT-Industrie sei, während Detlef Borchers im Feuilleton ein Buch von vierzig Informatikern vorstellt, das die Geschichte des Computers be- und fortschreibt.
weiterlesenDigitale Orientierungssuche
07. März 2010Die Welt am Sonntag hat mich heute doch einigermaßen überrascht: Auf der Titelseite verspricht eine Überschrift neue Erkenntnisse über die Bedeutung des Internets, deren Antwort dann allerdings ganz anders ausfällt als erwartet. Denn die Doppelseite 72/73, auf die hier verwiesen wird, ist grafisch in Anlehnung an die Startseite bei Facebook gestaltet. Vielmehr aber fesselte mich anschließend der Aufmacher der „Stil“-Abteilung über das Geschäftsmodell von Apple.
weiterlesenMongolische Frisbeespieler in Kontakt mit Köln
06. März 2010Überraschende elektronische Post aus der Mongolei: Der „Senior Manager“ eines mir bis dahin unbekannten „Mongolischen Frisbee Verbandes“ wandte sich vertrauensvoll an mich als Geschäftsführer des Deutschen Frisbeesport-Verbandes. Er bat um Informationen über unser Tagesgeschäft und Möglichkeiten der Unterstützung, die ich ihm gerne gab. Im Folgenden entwickelte sich eine sympathische Mailkorrespondenz, in deren Verlauf er mir einige Fotos aus der Mongolei schickte.
weiterlesenInternet-Bestandsaufnahme für den Bundestag
05. März 2010Nachdem es nun mal keinen Internet-Minister in Deutschland geben soll – wofür auch, gibt es vielleicht einen Zeitungs- oder Fernsehminister? – will sich der Deutsche Bundestag nun aber doch informieren über den Stand der Dinge in Sachen World Wide Web. Das hat der Kölner Stadt-Anzeiger heute in einem Artikel mit der nachfolgenden Überschrift berichtet. Dabei hat der IT-Branchenverband Bitkom doch erst in dieser Woche eine ausführliche Analyse der Bedeutung des Internets für den Alltag in Deutschland abgelegt.
weiterlesenMehl statt Mails
04. März 2010Freunden und Bekannten gegenüber, die mich fragen, ob ich auch etwas Richtiges gelernt habe, werde ich nicht müde zu betonen, dass mich dann das Bäckerhandwerk stark fasziniert hätte. Frühes Aufstehen schreckt mich nicht, da bin ich einigermaßen flexibel. Aber der Umgang mit den guten Zutaten für gelungene Backwaren, der hätte mich in der Tat gereizt, da ich die vielen guten Produkte doch auch so leidenschaftlich gerne esse.
Ich bin mir dessen bewusst, damit das deutsche Klischee des Brotessers zu bedienen, daher möchte ich noch einmal darauf hinweisen: Ich hab das Handwerk nicht gelernt. Aber es ist doch besonders schön zu sehen, wie diese hohe Kunst nun Eingang in die Werbung findet – und das vor dem Hintergrund, dass die Brotproduktion bei Lieken heute ganz bestimmt ganz anders abläuft.
weiterlesenDer Schalter im Kopf und der Chip im Körper
04. März 2010Statistiken ist bekanntlich immer nur dann zu trauen, wenn man sie selbst angefertigt hat. Doch gerade über die Internetnutzung werden immer wieder so überzeugende und schöne Statistiken erstellt, dass ich einfach nicht anders kann, als sie relativ vorbehaltlos zu glauben. Zum Start der computermesse Cebit hat der IT-Branchenverband Bitcom eine repräsentative Studie vorgestellt, wonach das Internet inzwischen fester Bestandteil des deutschen Alltags ist.
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