Was haben Frösche und Schimpansen gemeinsam? Nein, nicht nur das „sch“ im Namen, sondern eine gewisse Ähnlichkeit zum Menschen. Damit meine ich nicht das äffische Verhalten mancher besonders auffälliger Vertreter des Homo Sapiens und auch nicht das sprichwörtliche „Sei kein Frosch!“, das schüchternen Zeitgenossen eine gewisse Nähe zu den Amphibien unterstellt. Sondern wie immer an dieser Stelle ist hier von harten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Rede. So hat eine Froschergruppe der britischen Uni Sterling den Umgang von Schimpansen mit sterbenden oder toten Mitgliedern einer Gruppe augewertet und genetiker der US-Uni California Berkeley haben das Erbgut des Krallenfrosches entziffert. Überraschung: Fast 80 Prozent aller beim Menschen bekannten Krankheitsgene kommen auch bei diesem entfernt verwandten Tier vor.
weiterlesenNeues aus der Tierwelt 3
02. Mai 2010Köln ist heiß auf Eishockey
01. Mai 2010Kalte Schauer können einem den Rücken hinunterjagen, wenn die nach wie vor kritische Situation des Traditionsvereins Kölner Haie betrachtet wird (texthilfe.de berichtete). Heiß und kalt kann einem werden, wenn wir uns die Aussichten des Deutschen Teams bei der bevorstehenden Eishockey-WM betrachten. Keine Frage jedoch, dass das Kölner Publikum zweifellos heiß ist auf die Spiele der WM, die mit der Autfaktbegegnung Deutschland-USA am 7. Mai auf Schalke beginnt.
weiterlesenKölner Sportrede: „Gemeinnütziger Kommerz“
29. April 2010DFB-Präsident Theo Zwanziger hat auf Einladung der Stadt Köln und des Deutschen Olympischen Sport-Bundes im Kölner Rathaus eine Rede zum Thema „Sport zwischen Kommerzialisiierung und sozialem Engagement“ gehalten. Eine ziemlich langweilige und müde Angelegenheit, wenn ich dem Bericht von Frank Nägele im Kölner Stadt-Anzeiger folge:
weiterlesenAufgebauschte Anleihedebatte
27. April 2010„Adelaide versus Heidi“ lautet ein etwas überbewerteter Streit, der sich zwischen dem in Zürich lebenden Germanisten Peter Büttner und der Schweizer Heidi-Forschung entsponnen hat. Hintergrund war die Entdeckung Büttners, dass der Mülheimer Dichter Hermann Adam von Kamp bereits 1830 eine Geschichte mit dem Titel „Adelaide vom Alpengebirge“ veröffentlichte. Damals war Johanna Spyri, die geistige Mutter der „Heidi“, gerade einmal drei Jahre alt. Ihr Klassiker erschien 1879. Auf die ganze Geschichte hat mich der Artikel auf S.1 der heutigen Welt aufmerksam gemacht.
weiterlesenNeulich in Neuehrenfeld…
27. April 2010…da fahr ich doch ahnungslos über die Äußere Kanalstraße in Köln, als plötzlich ein Kunstrasen-Kraftfahrzeug vor mir auftaucht, zudem mit britischem Kennzeichen. „Wimbledon“ war meine erste Assoziation, „Wembley“ meine zweite. Allerdings wurde mir dann bewusst, dass es sich dabei doch nur um eine Werbeaktion, und zwar nicht für Sport handelte.
weiterlesenFreie Journalisten möchten meist frei bleiben
25. April 2010Die Kölner Studentin für Medienkommunikation und Journalismus Sarah Schlifter hat im ersten Quartal des Jahres für ihre Bachelor-Arbeit eine Umfrage unter freien Journalisten durchgeführt, deren empirische Ergebnisse sie mir nun freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. 170 von 272 Angeschriebenen haben den Fragebogen vollständig ausgefüllt (62,5%).
Wichtige Erkenntnise hieraus: Gut zwei Drittel hat den Eindruck, die Auftragslage habe sich verschlechtert (69%), fast ebenso viele sind mit ihrem Beruf und den Umständen insgesamt nicht zufrieden (64%) und behaupten, dass sich der Beruf des Journalisten finanziell nicht lohnt (63%). Dennoch möchten mehr als drei Viertel der Befragten weiter frei arbeiten und streben keine Festanstellung an.
weiterlesenDiskussionen um durchsichtige digitale Welten
24. April 2010Wieder einmal geraten die US-Internetkonzerne Facebook und Google ins Visier der Datenschützer: Google hat beim weltweiten umstrittenen Abfilmen der Straßen auch ungefragt bestehende Funknetze gescannt, Facebook bietet seine Dienste zum Einbinden auf privaten Homepages an.
Googles Vorgehen ist schlicht peinlich, denn andere Unternehmen wie Skyhook Wireless, mit denen Google zusammenarbeitet, erfassen diese Dasten bereits „offiziell“, das heißt als ausgewiesenes Geschäft ohne bisher als illegal zu gelten. Google zerstört dadurch Vertrauen, das sowieso zu großen Teilen nur aus der Bequemlichkeit seiner Nutzer bestehen dürfte. Facebooks Vorgehen dagegen ist raffiniert, indem die Nutzer dem Konzern bereitwillig Daten liefern, auch ohne im sozialen Netzwerk eingeloggt zu sein.
weiterlesenForm und Inhalt, vom Markt bestimmt
22. April 2010Gratulation Steve Jobs! Da hat der smarte, harte Apple-Manager doch ganz hervorragende Zahlen präsentiert, den Nettogewinn im vergangenen, traditional eher schwachen Quartal fast verdoppelt, ein Umsatzplus vonf ast fünfzig Prozent. Damit eifert er nicht nur anderen US-IT-Konzernen nach wie Google, Intel und IBM, sondern er legt sogar noch eins drauf. Axel Postinett kommentiert im Handelsblatt unter der Dachzeile „Inside Apple“:
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