Vorwne weg: Die Überschrift bezieht sich nicht auf den Texthilfe-Eintrag vom 30. März zu Überwachung Neuer Medien, sondern auf einen Artikel im Journal des Deutschen Journalisten-Verbandes in Nordrhein-Westfalen. Werner Hinse (selbst freischaffender Journalist) bespricht die Untersuchung des Dortmunder Studenten Simon Lenartz am dortigen Institut für Jounalistik zur Frage, inwieweit sich bei Freien private freie Zeit mit beruflicher bestimmter Zeit vermischen.
weiterlesenFrei sein heißt sich selbst zu zwingen
05. April 2010Der „Flat Apple“ im Big Apple
04. April 2010Der brilliant inszenierte Verkaufsstart des iPads in New York war Anlass für die Welt am Sonntag eine große Geschichte daraus zu stricken. Immerhin konnte die Welt-Gruppe als einziger deutscher Zeitungsverlag rechtzeitig das App für seine Artikel entwickeln, den „iKiosk“. Daneben haben dies bisher nur das „Wall Street Journal“ und die „New York Times“ geschafft. Allerdings interessiert mich weniger der genaue Ablauf des Marketing-Lehrstück als vielmehr der (vorläufige) Produkttest des „ersten Deutschen mit einem iPad“, von Kritsanarat Khunkham (in der Welt am Sonntag unter folgender Überschrift).
weiterlesenAprilscherze am Gründonnerstag
03. April 2010Das Osterfest wird mit dem Gründonnerstag eingeläutet, dessen Namen vom mittelhochdeutschen Wort für „greinen“ also „wehklagen“ stammt. Dass der 1. April in diesem Jahr auf diesen traurigen Tag fiel, tat den Scherzen jedoch keinen Abbruch. Interessant dabei, dass der erste aus einer Zeitung bekannte Aprilscherz aus dem Jahr 1774 ebenfalls mit Ostern zu tun hatte: Nicht nur Ostereier, sondern auch Hühner seien in allen möglichen Farben denkbar. Zur Züchtung müsse man nur die Umgebung der Hühner in der jeweils gewünschten Farbe anzustreichen. Das entlockt uns heute allenfalls ein müdes Lächeln.
weiterlesenE-Commerce boomt in Deutschland
01. April 2010Das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK hat das Verhalten deutscher Internetshopper untersucht. Demnach ist die Zahl der Käufer via Internet in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,2 Millionen auf 34,1 Millionen gestiegen. Und obwohl Bücher als beliebteste Produktgruppe (14,9 Millionen Online-Käufer) Bekleidung (14,7) auf den zweiten Platz verdrängt haben, schob sich Ebay auf der Liste der beliebtesten Seite an Amazon vorbei.
weiterlesenEin Big Boss der Big Bands ist tot
31. März 2010Am vergangenen Samstag ist Peter Herbolzheimer 74jährig in Köln gestorben. Zahlreiche Nachrufe würdigen die außergewöhnliche Leistung des Komponisten, Arrangeurs, Posaunisten und Gitarristen. Seine Leistungen um die Big Band-Musik hebt unter anderen Thomas Lindemann in der Welt hervor. Im Alter von 16 Jahren kam der gebürtige Rumäne Herbolzheimer 1951 nach Deutschland, um kurz darauf nach Detroit zu wechseln, wo er technischer Zeichner wurde und Gitarre lernte. Ab 1958 studierte er Posaune in Nürnberg.
weiterlesenFreiheit durch Kontrolle
30. März 2010„So ists mit aller Bildung auch beschaffen:
Vergebens werden ungebundne Geister
Nach der Vollendung reiner Höhe streben.
Wer Großes will, muß sich zusammenraffen;
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.“
Das Ende von Goethes „Sonett“ macht den Zwiespalt deutlich, der auch im Internet herrscht. Ausgehend vom heutigen Leitartikel in der Welt von Ulrich Clauß verhält es sich mit der Kontrolle Neuer Medien wie mit dem Hasen und dem Igel. Schlupflöcher der Legalität werden genutzt, bis sie gefunden und gesperrt sind. Im Vergleich mit der Entwicklung anderer Medien, so der Leitartikler, währte dieses Spiel jedoch nicht ewig: „Nach einer gewissen Zeit der Anarchie standen bislang noch für jede neue Medientechnik Instrumente und Verfahrensweisen zu ihrer wirksmen Regulierung bereit.“
weiterlesenNeues aus der Tierwelt 1
28. März 2010Populärwissenschaftliche Erkenntnisse regen meine Fantasie gehörig an. So haben mich alleine in den vergangen vier Tagen drei Meldungen aufhorchen und nachdenken lassen: Vögel können sich am Körpergeruch erkennen, Schimpansen ist bewusst, dass sie sich irren können, beide von Rolf H. Latussek, und Wilde Tiere lieben die Stadt von Josef Reichholf. Naheliegend sind da natürlich läppische Bekräftigungen wie: „Besonders gut erkennen sich die Deo-Rallen.“, „Einsicht ist der äffische Weg zur Besserung.“ oder „Vor allem lieben der Partylöwe und der Pleitegeier die Stadt, denn da ist ja auch oft der Bär los.“.
weiterlesenAktive Sitzposition in der Nische
28. März 2010US-Schriftsteller Dave Eggers stapelt im Welt-Interview mit Wieland Freund tief. Eingangs angesprochen auf den Vergleich mit Bono antwortet er: „Er steht auf einer Bühne, auf der wir Schriftsteller nie stehen werden. Wir sitzen immer in der Nische. Ich bin wahrscheinlich einfach der Typ, der jeden nervt.“ Das verbindet ihn doch wieder mit Bono, der auch schon gewaltig nerven kann. Dabei für sich und in der Sache sehr erfolgreich.

Kleine und große Datenverbrechen
26. März 2010Stiftung Warentest befindet die Sicherheit von Internet-Communities für mangelhaft. Demnach gehen die zehn untersuchten Soziale Netzwerke mit den Daten ihrer Mitglieder nicht sorgfältig genug um. Während jedoch die großen Konzerne mit ihren Verbrechen ohne Strafverfolgung durchkommen, werden die kleinen Verbrecher, die sich in Netzwerken outen, gefasst. Als Beispiel der Berichterstattung nur eine von mehreren hundert Schlagzeilen zu diesem Thema aus dem Kölner Stadt-Anzeiger:
weiterlesenUngeduld und Interessenmängel
25. März 2010Vor- und Nachteile des alltäglichen digitalen Austausches. Die harten Fakten vorne weg: 83 Prozent der 14- bis 17-Jährigen und 67 Prozent der 18- bis 29-Jährigen tauschen sich täglich online aus, zwei Drittel der Jugendlichen chatten regelmäßig, etwa die Hälfte der unter 25-Jährigen nutzt Soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ. Diese Zahlen entstammen der diesjährigen Ausgabe der Studienreihe „Gesprächskultur in Deutschland„, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Aufrag von „Bild der Frau“ und „Jacobs Krönung“ erstellt hat. Holger Kreitling zitiert diese Angaben in der heutigen Welt.
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