The Spirit of Christmas 2009, Part 2

12. November 2009

Wunderbar, die Einstimmung auf das Weihnachtsfest aus dem Jahr 1972, Playback von Peter Alexander und Roy Black. Viel mehr ist da nicht zu sagen, als der Kommentar bei Youtube selber, „Wie ein Unfall, es ist schrecklich, aber man kann nicht wegschauen.“ Ich würde die beiden Heroen der frühen Fernsehunterhaltung zwar nicht als die größten aller Zeit bezeichnen (wie auch in den Youtube-Kommentaren), aber der Kulturvergleich gibt schon Anlass zur Freude – alleine wie offenbar bei der Fernseheinspielung (jedoch fehlt das Senderlogo) spontan Applaus aufbrandet.

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The Spirit of Christmas 2009, Part 1

11. November 2009

Der Vorsitzende der Krefelder Werbegemeinschaft, Franz-Jospeh Greve, hat vorauseilenden Gehorsam geprobt und ist dabei – wie meist in solchen Fällen – auf die Nase gefallen. Wie zuerst die Rheinische Post berichtete, wollte er in diesem Jahr auf Weihnachtsbeleuchtung verzichten und stattdessen nur Winterbeleuchtung zum Einsatz bringen. Seine Begründung: „Religiöse Motive gehören in die eigene Wohnung oder in die Kirche, nicht aber in die Geschäfte.”

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Der vor 250 Jahren Geborene bleibt uns fern…

10. November 2009

…muss er aber nicht. Das Jubiläum des 250. Geburtstages des Dichters Friedrich von Schiller wird mit nur wenigen Bühnenaufführungen begangen. Die WamS vom 09.11.2009 titelt über zwei Artikeln: „Friedrich Schiller, der schwierige Jubilar“. Und Alexander Kosenia stellt in der FAZ fest, nur vier Jahre nach den Feiern zum 200. Todestag: „Die Kalendersklaven schwächeln, auf dem Buchmarkt scheint das Pulver weitgehend verschossen.“

Titel des Schiller-Beitrags in der WamS am 08.11.2009

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Änderungen in der Kölner Medienbranche

09. November 2009

Lohnende Wochenendlektüre in Bezug auf unrentable Mediengeschäfte. Dass die Netzeitung ab 2010 nur noch als „automatisiertes Nachrichtenportal“ weiterlaufen soll, wurde schon verschiedentlich berichtet. Obwohl die Redakteure, denen betriebsbedingt gekündigt wird, in Berlin sitzen, gehört der Laden doch dem Kölner Medienhaus M. DuMont Schauberg (MDS), das die Netzeitung nach eigenen Angaben „aus wirtschaftlichen Gründen“ einstellt.

Titel Menschen & Medien, WamS, 08.11.2009

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Sparkassenfilialen werden geschlossen

08. November 2009

Insgesamt 22 Filialen der fusionierten Sparkasse KölnBonn werden im Laufe des kommenden Jahres geschlossen. Betroffen sind 12 kleine Filialen in Bonn und 10 in Köln. Dabei handelt es sich um die Standorte Esch, Grengel, Lenauplatz, Longerich, Marsdorf, Müngersdorf, Sechzigstraße, Rudolf-Diesel-Straße, Stegerwaldsiedlung und Weiß. Vor allem den dörflichen Außenvierteln geht damit ein weiteres Stück Autarkie verloren.

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„Liberale Publizistik“: Dogma und Dementi

07. November 2009

Die NZZ hats mir angetan, ich habe es erst jüngst erwähnt. Vor allem der Blick aus dem Ausland auf die Kultur des deutschen Sprachraums empfinde ich als äußerst belebend, nicht nur im Feuilleton, sondern Anfang der Woche auch im Wirtschaftsteil. Gelegentlich erwacht aber doch ein Wille zum Widerspruch. Gerhard Schwarz, Leiter der Wirtschaftsredaktion und stellvertretender NZZ-Chefredaktor (wie es schweizerisch so schön heißt), hat am vergangenen Wochenende den Preis der Stiftung für abendländische Kultur und Ethik erhalten. Das war der NZZ im Wirtschaftsteil immerhin eine ganze Seite wert. Das klingt schon ein wenig eitel oder rechtfertigend.

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Philosophie, aus der Höhle auf die Fähre

06. November 2009

Neulich von einer 12.-Klässlerin befragt: „Worum geht’s eigentlich in der Philosophie?“, fiel mir die Antwort schwer. Dabei hab ich das gesamte Gebiet als ein Hauptfach studiert und abgeschlossen. Natürlich geht es im engeren Sinn um die „Freundschaft zur Weisheit“. Dann sind mir die bekannten drei großen Fragen nach Kant eingefallen: „Was soll ich tun (praktische Philosophie, Ethik)? Was darf ich hoffen (Sinnsuche in Anbetracht von Tod, im Zusammenhang mit Religion und Gesellschaftsutopien)? Was kann ich wissen (Erkenntnistheorie)?“

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Was für ein Unterschied ein „z“ macht…

05. November 2009

… oder ein „r“. Witzigerweise sind mir heute gleich zwei Beispiele von Fehlern begegnet, die einem oder mehreren zuständigen Bearbeitern durchgegangen sind. Zuerst war da in der heutigen Printausgabe der Financial Times Deutschland eine seitenbreite Anzeige der Deutschen Bank, die das Thema Mittelstandsfinanzierung aufgreift und für sich besetzen möchte.

Auschnitt der Deutsche Bank-Werbung in der FTD vom 05.11.2009

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Taxi nach Langel

05. November 2009

Gespenstische Begebenheit aus dem herbstlichen Köln. Ende der vergangenen Woche machte die Geschichte des nächtlichen Taxitransports die Runde, der im dichten Nebel auf dem Weg vom Stadtteil Ehrenfeld nach Langel im Rhein landete. Wie über eine Schanze muss der Bus über den Fähranleger ins Wasser geschossen sein, sodass er am Ende etwa 20 Meter weit vom Ufer entfernt im Flussbett unterging!

Langel in der Ansicht einer Google-Earth-Karte von strassenfotos.de, links unten im Bild der Abzweig von der Neusser Landstraße

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Selbstverliebt oder durchgeknallt?

04. November 2009

Nachdem der Chefredakteur der Bild-Zeitung Kai Diekmann in seinem neuen Blog Gespräche mit sich selber führt – und dieser Umstand doch für einiges Aufsehen gesorgt hat – dachte ich mir: „Hey! Was solls? – das machst Du jetzt auch!“

Jörg Benner im Spiegel der Reflektion

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