Archiv für die Kategorie ‘Frisbeesport’

Ja, das DFV-Jahrbuch ist da!

Freitag, 09. Oktober 2009

Was lange währt, wird endlich gut! Zwischenzeitlich hatte ich nicht mehr daran geglaubt, aber nun ist es tatsächlich angekommen. Eine kleine Auflage von 200 Stück für den engeren Kreis der Interessierten am Frisbeesport in Deutschland: das DFV Jahrbuch 2008 mit 64 Seiten und vielen bunten Bildern!

DFV-Jahrbuch 2008 merhfach in einer Reihe

Nach einer Phase der Stagnation brachte Mattes Brucklacher die Produktion wieder in Schwung, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchte! Schließlich konnte das gute Stück denn auch in Druck gegeben werden. Über die Vorzüge dieses bisher einmaligen Druckwerks brauche ich wohl nicht mehr viel zu sagen…

 Mehrere DFV-Jahrbücher 2008 machen gleich mehr her

Wer trotzdem noch etwas lesen möchte, hier das Inhaltverzeichnis:

Editiorial des Geschäftsführers 5
Supporters‘ Club gegründet 9
Juniorinnen-Nationalteams 13
DFV: Deutsche Meister 2008 16
Titel: Die Ultimate-WM 2008
* Ergebnisse 18
* Vorbereitung 20
* Start und Verlauf 24
* Resümee 30
Disc Golf-EM in Söhnstetten 32
Medaillen für Freestyler 34
2xGold bei Beach Ultimate-EM 36
EUCF: Woodchicas wieder oben 38
Jubiläen: Discs 50, Ultimate 40 42
DFV aktuell: Spirit, Flyer, Pläne 49
Service: Clippings, Adressen 56

Muss ichs erwähnen? Noch mehr DFV-Jahrbücher 2008 machen NOCH mehr her

Und schließlich und letztlich noch ein Blick hinein:

Blick hinein ins DFV-Jahrbuch 2008

Bestellungen am besten an mich per E-Mail an jb <at> reizwort.de

Ultimate-Regeln als iPhone-App

Mittwoch, 07. Oktober 2009

I got no car and it’s breaking my heart
But I’ve found a driver and that’s a start

The Beatles, „Drive my car“

Der technikaffine Claudius Kirsch aus Bremen hat eine Anwendung (neudeutsch „App“ für Applikation) für das iPhone geschrieben, mit der die aktuellen Ultimate-Regeln des WFDF auf deutsch gut handhabbar immer bei sich zu führen sind.

Die Übersicht der Ultimate Regeln in der iPhone App

Das Produkt ist unter die Creative Commons Lizenz gestellt, mit ordentlichem Verweis auf die Quellen WFDF und DFV. Eine tolle Sache, die hoffentlich demnächst in den entsprechenden Läden möglichst günstig zu erwerben sein wird. Mein Problem ist nur: „Ische ‚abe gar kein iPhone!“

Der korrekte Verweis der iPhone App auf WFDF und DFV

Dabei hält dieses Allround-Kommunikationsgerät vor allem in Sachen des Teamsports Ultimate Frisbee noch mehr nützliche Überraschungen parat. So teilte Wolfgang Fiedler vom Team „Ars Ludendi“ mit, dass neuerdings auch die bewährte Anwendung „Ultistats“ für das iPhone verfügbar sei. Mit dem Programm lassen sich Spielereignisse wie Punkte, Assists, Fouls, Scheibeneroberungen u.dgl.m. vorzüglich und schnell festhalten. Die Anwendung wurde ursprünglich für Palm OS geschrieben und liegt nun in der neuen Trendversion vor.

Übrigens gibt es gegenüber dem original englischen Regelwerk offenbar ein oder zwei Übersetzungsfehler in der gegenwärtigen deutschen Variante (unter 7.12 und unter 17.1.1). Erfreulicherweise herrscht gerade auch hier ein reges Interesse der Spieler, eine korrekte Grundlage des Regelwerkes vorzufinden, nicht nur, wenn es künftig in allen Einzelheiten schnell abrufbar ist.

Alleine zum Erzielen eines Punktes werden ausführliche Angaben gemacht

Der eigentliche Grund liegt in der dem Sport eigenen Selbstverantwortlichkeit begründet, die ein Spielen ohne Schiedsrichter erlaubt. Dies sorgt übrigens sogar bei hartgesottenen DOSB-Funktionären immer wieder für ungläubiges Staunen. Genau diese Eigenart erfordert von den Akteuren eine ausgewiesene Regelkunde.  Und dies, obwohl der „Spirit of the Game“ als Respekt vor dem Gegenspieler und der Freude am Spiel, selbst unter vollem Adrenalin an erster Stelle (auch des Regelwerkes) steht. 

Gegenüber der Öffentlichkeit werden – zum einführenden Verständnis – die Grundzüge allerdings gerne in zehn einfachen Regeln dargestellt. Nebenbei erwähnt führte dies auch schon zu der Behauptung (im WDR-Fernsehen im Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Mixed Ultimate-Turnier bei den World Games 2005), das Spiel sei ja so einfach, dass es mit nur zehn einfachen Regeln auskomme. Ganz so einfach machen wir es uns dann aber doch nicht.

„Motivieren“ kommt von „Motiv“

Montag, 05. Oktober 2009

Modul zwei der Vereinsmanager-Ausbildung des Stadtsportbund Köln und des Landessportbund Nordrhein-Westfalen. Das Thema des zweiten Wochenend-Moduls behandelte Jugendliche im Sportverein und fand im Vereinsheim des Fußball-Landesligisten SC West Köln statt.

Der Apendrader Hof, Vereinsheim des SC West Köln

Inhaltlich ging es dabei um die gesellschaftliche Situation (Spannungsfelder zwischen Kindern & Jugendlichen, der erwachsenen Gesellschaft und den Sportvereinen), die Entwicklungsstufen der Kinder & Jugendlichen, die Rahmenbedingungen und Handlungsfelder der Jugendarbeit sowie darum, bereits bei Jugendlichen die Begeisterung dafür zu weckenm, Verantwortung zu übernehmen.

In einer Arbeitsgruppe wurden Rechte, Pflichten und Wünsche im Spannungsfeld zwischen Verein und Gesellschaft benannt

Während der einführenden Ideensammlung ergaben sich weitaus mehr Probleme als Lösungsansätze. Bei der Frage nach dem Interesse (dem das Bedürfnis nach Bewegung vorausgeht), spielen sportliche, außersportliche und organisatorische Bedingungen und Erfahrungen eine Rolle. Dabei zu beachten sind die Entwicklungsstufen laut Kinder- und Jugenschutzgesetz (im Sozialgesetzbuch), unterteilt in Kinder bis 14 Jahren, Jugendliche bis 18 Jahre, Heranwachsende bis 21 Jahren und junge Erwachsene bis 27 Jahren.

Bereits ab 14 Jahren sind erste Qualifizierungen für Gruppenhelfer I bis III möglich; lizensierte Übungsleiter-Lehrgänge ab 16, bzw. mit voller Verantwortung ab 18. Durch die schrittweise Übergabe von Verantwortung und die frühzeitige Qualifizierung ist eine langfristige Anbindung an den Verein bzw. sogar Vorbereitung auf spätere Vorstandsaufgaben möglich. Dazu sollte bereits in der Satzung auch eine Jugendordnung vorgesehen sein, die bereits so nützliche Instrumente wie einen Jugendvorstand (im erweiterten oder sogar im geschäftsführenden Vereinsvorstand), einen Jugendausschuss mit Jugendvertretern aller Abteilungen und eine Jugendversammlung vorsieht. Der Jugendvorstand selbst muss als Vertreter der Jugend nicht zwingend bis 27 Jahre alt sein. Ein Vertreter des Vorstandes sollte als Berater auch dem Jugendausschuss beistehen.

Bei der Motivation (denn das Interesse im Verein Sport zu betreiben muss ja irgendwie motiviert sein) spielen wiederum auch außersportliche Angebote mit hinein: Gemeinsame, integrative Feste, Ausflüge, Veranstaltungen, die Kinder und Jugendliche mit organsieren und die ihnen Spaß machen. Ein paar wichtige Allgemeinplätze, die abschließend festgehalten wurden: Um motivieren zu können, muss der Übungsleiter selbst motiviert sein. Lieber Erfolge kommunizieren, auch wenn sie nur klein sind, anstatt meist nur den eigenen Frust weiter zu reichen. Jugendlichen, die sich engagieren wollen, Erfolge in Aussicht stellen und ihnen auch die Wertschätzung zeigen.

Erfolge kann auch der SC West aufweisen: Die beiden vorhandenen Ascheplätze werden im kommenden Jahr durch moderne Kunstrasenplätze ersetzt. Das ehemalige Jugendheim (Foto) wird abgerissen, an seiner Stelle entsteht ein Kindergarten, in dessen Untergeschoss neue Umkleiden und Duschen liegen. Immerhin hatte der Verein erst den Preis für die schlechtesten Duschen und Umkleiden in ganz Köln erhalten.

An der Stelle des ehemaligen Jugendheims entsteht ein Kindergarten mit neuen Umkleiden

Rückblick 29. Ultimate DM in Köln

Sonntag, 04. Oktober 2009

Vom 14. bis 16. August 2009 hat beim ASV Köln die 29. Deutsche Meisterschaft im Ultimate Frisbee stattgefunden. Veranstalter ist der Deutsche Frisbeesport-Verband, Ausrichter die Frisbeesport-Abteilung im ASV Köln, „Frühsport 0,2„. Der Fotograf Michael Alexander hat mir freundlicherweise Bilder zur Verfügung gestellt, von denen ich hier einige weitere in einem dritten Rückblick abbilde.

Das Spielfeld 1 direkt beim ASV, auf dem die Finale ausgetragen wurden

Die Woodchicas auf der Tartanbahn vor der ASV-Tribüne

Zuschauer beim Open-Finale der Ultimate-DM 2009 beim ASV Köln

Begeisterte Zuschauer beim Open-Finale der Ultimate-DM 20009

Die DFV-Wurfwand im Einsatz bei der Ultimate-DM in Köln

Die "Zamperl" Unterföhring, Open-Vizemeister der Ultimate-DM 2009 in Köln

Die "Feldrenner" Mainz, Deutscher Open-Meister bei der Ultimate-DM 2009

Rückblick Open Ultimate-DM 2009

Samstag, 03. Oktober 2009

Vom 14. bis 16. August 2009 hat beim ASV Köln die 29. Deutsche Meisterschaft im Ultimate Frisbee stattgefunden. Veranstalter ist der Deutsche Frisbeesport-Verband, Ausrichter die Frisbeesport-Abteilung im ASV Köln, „Frühsport 0,2„. Der Fotograf Michael Alexander hat mir freundlicherweise Bilder zur Verfügung gestellt, von denen ich hier einige in Rückblick Nummer zwei abbilde.

Der zweite Teil der Eindrücke stellt Teilnehmer des Open-Finals zwischen den „Feldrennern“  Mainz (in rot) und den „Zamperl“ Unterföhring dar, das die Rheinland-Pfälzer als Titelverteidiger mit 15:11 für sich entscheiden konnten und damit ihre neunte Meisterschaft feierten (Bildtitel im Mouse-Over).

Die Feldrenner im Motivationskreis vor dem Finalbeginn

Der Kapitän der Feldrenner, Robert Pesch, verteidigt von Rolf Hofmaier

In der ersten Halbzeit meist Mainz an der Scheibe

Ein dynamisches, attraktives Spiel

Spirit of the Game - trotz der Bedeutung des Spiels und eines hohen Adrenalinspiegels

In der zweiten Halbzeit kamen die Zamperl besser ins Spiel

Die Zamperl häufiger an der hart umkämpften Scheibe

Zu selten letztlich die gelungenen Abschlüsse

Thomas Maierhofer, Spielmacher der Zamperl, beim Fang...

... hoch in der Luft, sicher als Sandwichcatch vor dem Kopf...

.. ehe er landet und dabei bereits die Option für einen Huck auslotet

Faire Verlierer aus Unterföhring beglückwünschen die Mainzer Sieger

Wie nach jedem Spiel auch nach dem DM-Finale der Schlusskreis

Rückblick Damen Ultimate-DM 2009

Freitag, 02. Oktober 2009

Vom 14. bis 16. August 2009 hat beim ASV Köln die 29. Deutsche Meisterschaft im Ultimate Frisbee stattgefunden. Veranstalter ist der Deutsche Frisbeesport-Verband, Ausrichter die Frisbeesport-Abteilung im ASV Köln, „Frühsport 0,2„. Der Fotograf Michael Alexander hat mir freundlicherweise Bilder zur Verfügung gestellt, von denen ich hier einige im ersten von drei Rückblicken abbilde.

Den Anfang der Impressionen machen die Damen des Finals zwischen den „Woodchicas“  Sauerlach (meist in rot) und „JinX“ Berlin, das die Bayerinnen als Titelverteidigerinnen mit 15:8 für sich entscheiden konnten und damit ihre fünfte Meisterschaft feierten (Bildtitel im Mouse-Over).

Beide Teams bei  Time-Out

Sara Wickström, ein Kopf der Woodchicas

Sara Wickström, verteidigt von Silvi Jordan

Sara versus Silvi zum Zweiten

Birgit Immen beim Bodencheck vor Karo Czajka

Dynamisches Spiel

Schöne Figur beim Fangen

Noch eine schöne Figur beim Fangen

Schöne Figur, auch ohne Fangen

DFV-JHV im Club Voltaire

Dienstag, 29. September 2009

Logo des Deutschen Frisbeesport-Verband e.V.

Jahreshauptversammlung in geschichtsträchtiger Umgebung. Der Deutsche Frisbeesport-Verband wird seine diesjährige JHV voraussichtlich am Samstag, den 5. Dezember im Club Voltaire in Frankfurt am Main abhalten. Die Anregung stammt von Kolja Sulimma von der Ultimate-Abteilung der Eintracht Frankfurt.

Der Club Voltaire ist nach eigenen Angaben „Politik, Kultur, Kneipe, Legende“ und beschreibt sich auf seiner Internetpräsenz als „einer der langlebigsten politisch-alternativen Kulturorte der Republik“ mit „einer lebendigen und kontroversen Geschichte seit 1963“. Der Namensgeber Voltaire (1694-1778) gilt als präziser, allgemein verständlicher und doch ironischer Autor – einer der bedeutendsten des 18. Jahrhunderts – und Wegbereiter der Französischen Revolution.

Dass es sich beim körperkontaktlosen Sport Ultimate Frisbee, der gemischt geschlechtlich gespielt werden kann und ohen Schiedsrichter die Eigenverantwortung der Mitspieler erfordert, ebenfalls um eine sportliche Revolution handelt, dürfte außer Frage stehen. Dass der Umgang im kleinen Kreis der engagierten Mitstreiter um eine stärkere Verbreitung des Sportes in Deutschland zeitweise ebenfalls durch Ironie beflügelt wird – geschenkt. Insofern aber eine durchaus passende Lokalität für die Jahreshauptversammlung 2009 des DFV, deren Vorbereitung unter anderem durch ein eigenes Forum im entsprechenden Bereich der Internetpräsenz nun schleunigst erfolgen sollte.

Anfahrtbeschreibung zum Club Voltaire in Frankfurt

Zuvor stehen für mich noch die Module 2 und 3 der Trainerausbildung Vereinsmanager C an. Vielleicht helfen sie ja, die übliche Sitzungszeit von acht Stunden auf vorzugsweise zwei bis maximal vier zu minimieren.

Im Übrigen sei noch erwähnt, dass ich heute eine Bewerbung für die bevorstehende Junioren Ultimate-WM vom 3. bis 7. August 2010 in Heilbronn als einer von „365 Orten im Land der Ideen“ abgeschickt habe. Vielleicht findet sie ja Berücksichtigung.

Aufforderung zur Bewerbung für "365 Orte" 2010 in der WamS

DFV-Jahrbuch 2008 im Druck

Mittwoch, 23. September 2009

Was lange währt, wird endlich gut. Da schimpfe noch einer auf das Ehrenamt! So ganz nebenbei, als hätten wir sonst alle nichts zu tun, ist es doch noch fertig geworden, das Jahrbuch 2008 des Deutschen Frisbeesport-Verbandes.

Teilansicht des Rückens des DFV-Jahrbuchs 2008

Jetzt kann es sich nur noch um wenige Wochen handeln, ehe die 150 Exemplare aus dem Druck kommen und von der DFV-Geschäftsstelle an alle Mitgliedsvereine sowie an die Sponsoren  Götze Armaturentechnik, Lookfly und Frisbeeshop versandt werden. Die Texte stammen sofern nicht anders angegeben aus meiner Feder beziehungsweise aus dem Newsbereich des Verbandsportals. Viel wichtiger (zumindest für einige) sind die Fotos, für die wir uns ganz herzlich bei den jeweils genannten Fotografen bedanken.

Leider bleibt die Zusendung von Berichten und insbesondere Actionfotos immer noch Mangelware. Dennoch ist das 64 Seiten starke Buch gespickt mit farbigen Abbildungen aller großer Frisbeesport-Veranstaltungen des vergangenen Jahres: Deutsche Meisterschaften, die Europäische Ultimate Club-Meister- schaftsserie, Beach Ultimate-EM in Frankreich, Disc Golf-EM in Söhnstetten, Freestyle Frisbee-EM in Prag und -WM in Bologna sowie die Ultimate Frisbee-WM in Vancouver. Weitere Schwer- punkte liegen auf der Gründung des Supporters‘ Club Junioren-Ultimate Deustschland, der Gründung der Juniorinnen-Nationalteams sowie auf den Jubiläen 50 Jahre Sportflugscheiben und 40 Jahre Ultimate.

Front des DFV-Jahrbuchs 2008

Wer über das Ansichtsesemplar in jedem dem DFV zugehörigen Frisbeesport-Verein hinaus Interesse an einem eigenen Exemplar hat, kann dies kundtun und zu einem noch näher zu bestimmenden Preis bestellen unter jb@reizwort.de. Bis zur Auslieferung indes gilt: Ein schöner Rücken kann auch entzücken.

Rücken des DFV-Jahrbuchs 2008

Fristory, Part 1

Sonntag, 20. September 2009

Jörg Benner wirft im Mediapark Köln ein original Frisbie Pie Tin

Zeit für einen zielgenauen Pass. Genau 3:28 Minuten Zeit in einer neuen Videorubrik, die „Fristory“ heißt, „Moments in the history of Frisbee“.

Anlass für die Entwicklung einer sozusagen Pilotfolge war der Umstand, dass der Deutsche Frisbeesport-Verband als Wanderpokal für die Deutschen Meisterschaften im Open und im Mixed Ultimate zwei original Frisbie’s Pie Tins gekauft hat.

Entwurf des Wanderpokals für Deustche Open und Mixed Ultimate-Meister

Auf dem Holzsockel werden noch Metallleisten besestigt, auf denen die Deutschen Meister seit 1981 (Open) bzw. seit 2003 (Mixed) aufgeführt sind. Allerdings hatten mich die Kuchenbleche bereits zuvor beschäftigt, in einer dreiteiligen Serie über die Geschichte der Flugscheibe. Anlass war Anfang 2008 der Tod Richard Knerrs, des Mitbegründers der Spielwarenfirma „Wham-O“.

Immer noch gut lesbar der eingestanzte Schriftzug "Frisbie's Pies"

In dieser low budget-Videoproduktion aber dreht sich wie gesagt alles um die Anfänge der Flugscheiben aus der Entdeckung heraus, dass Alltagsgegenstände wie Kuchenbleche oder Popcorn-Büchsendeckel faszinierende Flugeigenschaften aufweisen.

Ehrenamtspauschale muss in der Satzung stehen

Dienstag, 15. September 2009

Wissensvorsprung für Manager von Sportvereinen. Der Kölner Stadtbezirks-Sportverband (SBSV) 4 für den Bezirk Ehrenfeld ist der einzige stadtweit, der so genannte „Kurz und Gut“-Seminare des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) anbietet. Aktuell trafen sich knapp 20 Manager von Sportvereinen zum Thema „Vereinsrecht“.

Der Stadtbeziks-Sportverband Ehrenfeld bietet als einziger in Köln „Kurz und Gut“-Seminare zur Weiterbildung für Vereinsmanager an

Dabei wurden viele Fragen zur Gemeinnützigkeit von Vereinen und zur persönlichen Haftung von Vorstandsmitgliedern behandelt. Ein thematischer Schwerpunkt war das Satzungsrecht. Die Aussagen der Teilnehmer reichten von: „Unsere Satzung ist schon 30 Jahre alt und längst überholt.“, bis zu: „Mit unserer Satzung blockieren wir uns ja selbst.“

Von großem Interesse jedoch, dass auch die Ehrenamtspauschale von 550 Euro im Jahr bis Ende des Jahres in der Satzung verankert sein muss, da sie sonst nach Angaben des Bundesfinanz- ministeriums nicht gezahlt werden kann. Dieser Hinweise könnte auch für den Deutschen Frisbeesport-Verband in Hinblick auf die im November bevorstehende Jahreshauptversammlung relevant sein. Der DFV hatte die Satzung erst bei der Versammlung 2008 „entstaubt“ und am 3. April 2009 offiziell beglaubigen lassen.

Waltraud Meyer-Gladbach bei einer Sportlehrung zusammen mit dem scheidenden Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma

Die Vorsitzende des SBSV 4 Waltraud Meyer-Gladbach (hier im Bild zusammen mit dem scheidenden Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma) kündigte an, auch im kommenden Jahr wieder zwei „Kurz und Gut“-Seminare durchzuführen. Der SBSV 4 bietet sie gemeinsam mit dem LSB NRW seit 2006 an, seit dem vergangenen Jahr sind sie auch für Vereinsmanager aus anderen Bezirksverbänden offen.