Archiv für April 2011

50 Wege den Beruf zu wechseln

Samstag, 30. April 2011

Vermutlich sollte man einzelnen Meinungsäußerungen nicht zu viel Gewicht beimessen. Da hat sich doch Musiker Paul Simon in der Wochenzeitung „Die Zeit“ dahin gehend geäußert, dass er keinen seiner Songs restlos gut finde, nicht einmal den Welthit „Bridge over troubled water“. Er habe die Hoffnung aufgegeben – eine Runde Mitleid bitte! Ein perfektes Lied hingegen sei „Stille Nacht“. Vielleicht tröstet ihn die Feststellung ein wenig, dass er vielen Musikern und noch mehr Fans mit seinen Liedern dennoch eine Menge Freude und Begeisterung geschenkt hat.

Kölner Stadt-Anzeiger, 29.04.2011, Titel: Paul Simon ist mit sich unzufrieden

Ich will ja nun gar nicht vom Songbook von Simon and Garfunkel erzählen, aus dem ich früher einige Lieder auf der Gitarre nachgespielt habe. Ich will nicht ausführen, wie häufig meine Geschwister und ich „Sound of Silence“, „The Boxer“, Mrs. Robinson“, „Scarborough fair“ oder „Bridge over troubled water“ gehört haben. Aber auch mit einer Menge seiner nachfolgenden Lieder hat er Musikgeschichte geschrieben, allen voran „Graceland“, Titelsong eines weiteren Erfolgsalbums.

Im Sinne des Titels „50 ways to leave your lover“ könnte ich unken, er könnte bestimmt auf 50 verschiedenen Wegen versuchen seinen Beruf zu wechseln. Doch so böse will ich nicht sein. Er hat für sich den perfekten Beruf gefunden, finde ich. Besonders gut gefällt mir das nachfolgende Video zu „Call me Al“.

 

Und wie als Beleg für seinen Einfluss muss ich bei Milows „You and me (In my pocket)“ aufgrund des zwischen den Versen gesummten „Mh. Mh.“ aktuell andauernd an „Call me Al“ denken. Alleine das ist für mich schon Beweis genug, was für ein bewunderswerter und einflussreicher Musiker Paul Simon ist. Hier also Milow

Football Chicken King

Donnerstag, 28. April 2011

Der 1. FC Köln ist eine ruhmreiche Fußballmannschaft, wenigstens mit ruhmreicher Vergangenheit. Wenn Du jetzt das Stadion besuchst, kannst Du immer noch etwas ganz Besonderes fühlen, etwas typisch Kölsches, was sich schon am ortseigenen Liedgut festmacht. In der Rückrunde dieser Fußball-Bundesliga gab es sogar eine Serie von sieben Heimsiegen in Folge, womit der bisher bestehende Rekord eingestellt wurde. Udn dennoch bestimmen jetzt wieder Missstimmigkeiten die Szene, der zuletzt so erfolgreiche Trainer Frank Schäfer hat erst nicht verlängert und jetzt das Handtuch geschmissen.

Kölner Stadt-Anzeiger, 28.04.2011, Titel: Das Märchen vom Rückhalt für den Trainer

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat heute bereits seine lokale Komepetenz ausgespielt und das neuerliche Drama  im Abstiegskampf als Titelthema und auf den seiten 2 und 3 gebracht, bereits mit Fan-Reaktionen und klugen Analysen, wie schon der obige Titel zeigt. Als Auslöser für die Reißleine, kurz vor dem letzten benötigten „Dreier“ zum Klassenerhalt soll demnach Volker Finke sein, der Erfolgstrainer vom SC Freiburg, der den sübadischen Club als Trainer in die Bundesliga und sogar in den UEFA-Cup geführt hatte. Nun als Sportdirektor in Köln wird er wiederum Trainer sein, als wäre er das nicht immer schon am liebsten gewesen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

KSölner Stadt-Anzeiger, 28.04.2011, Titel: 1. Finke Club Köln

Die launige Umschreibung hat der Kölner Stadt-Anzeiger für die fragwürdigen Maxchtverhältnise beim 1. FC Köln gefunden. Auf vielen Kölner Autos ist das Kennzeichen K- FC zu sehen, nicht zu verwechseln mit „Kentucky Fried Chicken“. Jedenfalls bin ich heute, wie  es der Zufall wollte, hinter dem Mannschaftsbus hergefahren, auf dem das Maskottchen Hennes VIII zu sehen ist.

Nahansicht des Hecks des 1. FC Köln-Mannschaftsbusses

Bei dem jetzigen Hühnerhaufen ist der Trainer vermutlich nicht viel mehr als der König der Hühner zu bezeichnen, sozusagen ein „Football Chicken King“. Mal sehen, wohin die verbleibende Reise während der letzten Spieltage dieser Saison den 1. FC Köln führt. Hier nioch die Erinnerung, was der Verein einmal darstellte. Und man beachte das Nummernschild.

Nahansicht des unteren Hecks des FC Köln-Mannschaftsbusses

Respekt! Die spinnen, die Russen!

Mittwoch, 27. April 2011

Das soll kein böses Vorurteil gegenüber einer großen Nation und ihren Bürgern sein, sondern im Gegenteil: Die Russen haben das „Spinnen“ von Frisbees so richtig drauf! Mir sind doch glatt die Haare weg geflogen, als ich die Ergebnisse des 21. „Paganello“-Turniers in Rimini gelesen habe, der inoffiziellen Beach Ultimate Club-Weltmeisterschaft: Das Mixed-Team „Made in USSR“ erreichte unter 40 Mannschaften das Finale! Das Damen-Team „Cosmic Girls“ gewann das kleine Finale gegen die heimischen Damen von „Tequila Boom Boom“! Und im Open-Pool war es das ukrainische Team „Gigolo“, das überraschend das Viertelfinale und zuletzt Platz 8 erreicht hat.

Ebenfalls in Paganello dabei war das russische Team Ju-Piter, das in der Open-Division auf Platz 17 landete und bereits einen Videotrailer auf Youtube eingestellt hat:

Die Ultimate-Nationen Osteuropas haben offenbar mit einer weit kleineren Basis und einer weit geringeren Tradition bereits zur europäischen Spitze aufgeschlossen. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen, wenn ich nur einmal auf das Traingscamp in Moskau hinweise, das das US-Topteam „Sockeye” über den Monatswechsel durchführen wird. Ab dem 30. April bis zum 9. Mai wird das offene Trainingslager dauern, angeboten zusammen mit der „Russian Flying Disk Federation”, „RUS Ultimate” und dem Moskauer Damen-Team „Brilliance”.

Trainer und Spieler des Topteams aus den USA leiten täglich zu ein bis zwei Trainingseinheiten an, hinzu kommen psychologisches und Personal Training sowie Team Management. Sight Seeing-Touren und Parties gehören mit zum Programm. Anfänger und Fortgeschrittene, Mädchen und Jungs, Männer und Frauen können sich anmelden (s. Participation – Registration). Die Kosten belaufen sich je nach Umfang der Teilnahme auf etwa 50 bis 120 Euro. Ich sag’s ja, die Russen haben den Dreh echt raus!

Frisbee-Film-Funde 5

Mittwoch, 27. April 2011

Ich hatte im März schon in einem Nachrichtensplitter des Deutschen Frisbeesport-Verbandes darauf hingewiesen, aber hier will ich es noch mal zeigen, es ist doch einfach zu gut gemacht: Der Anbieter von Disc Golf-Scheiben „Discmania“ hat in einem witzigen Werbevideo die Markteinführung einer neuen Serie von Scheiben angekündigt.

Der knapp dreieinhalbminütige Film unter dem Titel „The great escape“ zeigt nicht Steve McQueen, sondern Jesse Heinonen von Discmania, der die schwierige Operation die neue „C-Line“ an den Markt zu bringen, äußerst glaubhaft schildert.

Tickst Du noch richtig?

Dienstag, 26. April 2011

Der neuerliche Fall von U-Bahn-Schlägern in Berlin wirft die Frage auf: Wie ticken diese Leute, bei denen Draufhauen zur erstbesten Reaktion gehört und die Aggression offenbar ihr Verhalten bestimmt? Dazu habe ich im Magazin des Kölner Stadt-Anzeigers einen kleinen Beitrag zur Hirnforschung gefunden, der mich stutzig gemacht hat.

Kölner Stadt-Anzeiger, 23.04.2011, Titel: Bei aggressiven Kindern ist das Hirn verändert

Walter Willems schreibt darin von einer Studie an der Uni Cambridge, bei der die Gehirne verhaltensaufälliger und -unauffälliger Jungs untersucht wurden. Demnach sind bei en gewaltätigen Kindern und Jugendlichen zwei Gehirnregionen deutlich unterentwickelt. Dabei handelt es sich um Insula und Amygdala, die für das Erkennen und Verarbeiten von Emotionen wichtig sind. Daher fällt es diesen Probanden schwer, sich in andere hineinzuversetzen und die Gefühle anderer zu erkennen.

Bisher war die Lehrmeinung, dass solches Verhalten vor allem durch Nachahmen  erlernt würde. Dem widersprachen jedoch die Hirnforscher im American Journal of Psychiatry, Dennoch bleibt unklar, ob die Hirnstörung Folge oder Ursache der Verhaltensstörung ist. Jedenfalls stuften es die Forscher als durchaus möglich ein, dass unsoziales Verhalten durch Veränderungen im Gehirn entstehen könnte – wobei zugegeben auch unklar bleibt, was diese Gehirnveränderungen denn auslösen könnte.

Jedenfalls findet in Anbetracht von nicht nachvollziehbarer Aggressivität offenbar die landläufige Frage noch höhere Berechtigung als vermutet: „Tickst Du noch richtig?“

Österlicher Eiersegen

Montag, 25. April 2011

Bizarre Blüten des diesjährigen, sommerlichen Osterfestes: Einerseits monierten die obersten Katholiken in Bonn, die Buchhandlung Thalia solle zu Ostern nicht mit dem Begriff „Hasenfest“ werben. Die christlichen Bräuche verschwänden und so weiter – dem ist nicht viel hinzuzufügen. Andererseits freut sich neben der Süßigkeiten- auch die Spielzeugindustrie. Denn der Konsum zugunsten unserer verzogenen Kinder nimmt stetig weiter zu. Insofern war im Wirtschaftsteil zurecht zu lesen.

Kölner Stadt-Anzeiger, 23.04.2011, Titel: Klein-Weihnachten

Jakob Schlandt zitiert im Kölner Stadt-Anzeiger Willy Fischel, den Chef der Spielzeughändler-Lobby: „Nach Weihnachten und Geburtstag ist das Osterfest für Kinder in Deutschland der drittwichtigste Geschenkeanlass.“ Daneben, muss ich aus eigener Erafhrung hinzufügen, gibt es inzwischen mehrere weitere Klein-Weihnachten, seien es Zeugnisse, Halloween, St. Martin, Nikolaus, Silvester, alles eine Frage der Haltung udn des Geldbeutels der Eltern.

Daneben sollte nicht vergessen werden, worum es eigentlich geht beim österlichen Eiersuchen geht. Das Ei als Symbol des Lebens und der Erneuerung wurde schon der Frühlingsgöttin Ostara zum Opfer gebracht und schon in vorchristlicher Zeit zumeist rote gefärbt als Fruchtbarkeitssymbole verschenkt. Hintergrund des Überangebots an Eiern zu Ostern war auch die vierzigtägige Fastenzeit, während der Eier als „flüssiges Fleisch“ ebenso verpönt waren. Die gekocht haltbar gemachten Eier wurden angemalt, um sie von rohen Eiern unterscheiden zu können. Ob hingegen der einzige Familienbetrieb, der sich zuletzt der Aufzucht legefreudiger Hasen widmete, noch besteht, wird vermutlich nur Loriot alleine wissen. Hier das ganze Interview mit Hasenbrüter Walter Hippentraut.

Frisbee-Film-Funde 4

Freitag, 22. April 2011

Nachdem ich gestern gleich von drei von neuen Frisbeefilmen überrascht wurde (siehe voriger Eintrag), hier eine Reminiszenz an ältere Zeiten.  Für alle, die fasziniert sind vom „Nail delay“ dem Balancieren der drehenden Scheibe auf einem Fingernagel, hier eine längsten Studien dieser Kunst. Im Jahr 1990 stellte der Däne Peter Jepsen im Rahmen einer (dänischen) Fernsehshow einen neuen Guinness Rekord im Nail Delay auf, mit unglaublichen 2:28 Minuten. Währenddessen bereiten Köche ein Essen vor. Originell.

Hier ist noch eine weitere Übung, die zeigt, dass Peter Jespen tatsächlich ein außergewöhnlicher Freestyle Frisbee-Spieler war: Die (fast) vierfache Körperdrehung!

Der echte „Frisbee-Jumper“ u.a. neue Clips

Donnerstag, 21. April 2011

Die Firma Stockmeyer hat mit ihrer Kindersnackmarke Ferdi Fuchs einen animierten Werbespot mit Frisbeescheiben gedreht. Ich hatte auf der Seite des Deutschen Frisbeesport-Verbandes darüber berichtet. Der Spot ist zu sehen bei Youtube oder auf der Markenseite von Ferdi Fuchs. Kern der Handlung ist: Franzi, Ingo und Berti werfen gestärkt durch den Pausen-Snack ihre Frisbees gekonnt durch die Luft, sodass Ferdi mit dynamischen Sprüngen über die Flugscheiben die Beute zurückerobern kann und Willi wieder einmal leer ausgeht.

Jetzt haben ein paar Jungs diesen entscheidenden Move nachgestellt: Wäre es grundsätzlich möglich, über fliegende Frisbeescheiben vorwärts zu springen? Hier folgt die Antwort:

Daneben erreichte mich heute ein neues Freestyle Frisbee-Videomagazin aus Berlin, sehr relaxed, sehr fantasievoll: „Urban Disc Invasion“

Das erinnert stark an das „Spin Collectif“ mit ihren Net Video Magazines, deren erstes bereits sieben Jahre alt ist:

Zu guter Letzt hat jüngst auch das ZDF über eine andere Variante des Frisbeesports berichtet, in der Drehscheibe über Disc Golf, unter dem Titel „Das Runde muss ins Runde“ (nur dort zu sehen).

Die Pop-Polizei lässt grüßen

Mittwoch, 20. April 2011

„Giant steps are what you take walking on the moon.“
The Police

Gleich zweifach fühle ich mich derzeit zurück erinnert an die heiße Phase zu Beginn der 1980er Jahre, nachdem The Police ihre ersten Alben herausgebracht hatte: „Outlandos d’amour“ (1978) und „Regatta de blanc“ (1979). „Walking on the moon“ aus dem zweiten Album wurde die erste Nr. 1-Single in Großbritannien. Zum einen erinnert mich nun der Titel „Diamond on a Landmine“ von Billy Talent ganz schwer an den lunaren Pop zwischen Reggae und Ska, zum anderen trumpft die Tochter des Frontmanns Gordon Sumner aka Sting, Coco Sumner, aktuell mit ihrer ersten Platte auf. Beide treten in der Tat in große Fußstapfen.

Der Bassriff und die Dynamik sind schon deutliche Reminiszenzen an den Police-Klassiker, gleichzeitig macht aber die Stimme von Frontmann Benjamin Kowalewicz das Stück zu einem eigenständigen Billy-Talent-Song. Immerhin im Heimatland Kanada hat er bereits Platz 88 der Charts erreicht…

Etwas ganz anderes, aber auch in gewisser Tradition von The Police – alleine durch die etwas tiefe,  unverkennbare Stimme von Coco Sumner – die bekannteste Auskopplung des ersten Albums von „I Blame Coco“, „Self Machine“. Vielleicht könnte ihren Image gut tun, wenn sie das ihr selbst auferlegte Lachverbot einmal brechen würde.

Pessimisten sind enttäuschte Realisten

Dienstag, 19. April 2011

Wenn negative Verhaltensweisen erwartet werden, kommt es oft zum typischen Wortwechsel: „Du bist ein Pessimist!“ – „Nein, ich bin nur Realist!“ Der Realist meint zu wissen, wie die Menschen „wirklich“ sind, wie es in einem Song der „Ersten Allgemeinen Verunsicherung“ heißt: „Das Böse ist immer und überall.“ Optimisten werden hingegen zu Naivlingen abgestempelt. Eine Untersuchung des Max-Planck-Institutes für Gemeinschaftsgüter in Bonn lässt sich nun wiederum in beide Richtungen hin interpretieren.

Kölner Stadt-Anzeiger, 19.04.2011: Lohnt es sich zu teilen?

Ismene Poulakos berichtet in der Rubrik „Auf der Couch“ im Magazin des Kölner Stadt-Anzeigers darüber (noch nicht online). Der Versuchsaufbau war die moralische Zwickmühle, wonach Geld entweder behalten oder in ein Gemeinschaftsprojekt gesteckt werden konnte. Dieses Projekt würde eine Rendite von 60 Prozent erbringen, wenn alle vier Teilnehmer gleichermaßen diese Investition für sich entscheiden. Sollte sich einer jedoch dagegen enstcheiden, dann würde er gewissermaßen als „Trittbrettfahrer“ sogar die doppelte Rendite erhalten. Im Bericht wird Michael Kurschilgen als einer der Autoren der Studie zitiert, „die meisten Menschen sind nicht aus Überzeugung Egoisten, sondern aus Angst davor, am Ende der Dumme zu sein.“

Es ist also die Erwartungshaltung, die bestimmt, wie die Menschen sich verhalten. Wer bei seinen Menschen von Egoismus ausgeht und selber so handelt, trifft im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeihung auch häufiger auf Egoismus. Demgegenüber ist nach Ansicht des Forschers die positive Erwartungshaltung von Menschen sehr zerbrechlich. In dem in Bonn durchgeführten Experiment hatten doch tatsächlich 82 Prozent der Teilnehmer das Gemeinschaftsprojekt unterstützt, damit alle denselben Nutzen davon tragen. Kaum wurde aber mitgeteilt, dass bei demselben Experiment in London nur 43 Prozent der Teilnehmer so kooperativ gewesen seien, sank auch die Quote in Bonn auf nur noch gut 50 Prozent.

Zurück bezogen auf meine Eingangsfrage, ob Optimisten naiv und Pessimisten realistisch oder ob Pessimisten enttäuscht und Optimisten realistisch sind, lässt sich schlussfolgern: Das hängt von den gesellschaftlichen Bedingungen ab. Ich denke, wenn ich vor die Wahl gestellt werde, entweder vier Menschen profitieren gleichermaßen davon oder du profitierst alleine mehr davon, dann werde ich erkennen, dass es sich im zweiten Fall um das Ausnutzen der anderen handelt, und es moralisch ablehnen.Vielleicht ist es also sehr treffend, dass ich mich selbst gerne als „unverbesserlichen Realisten“ bezeichne.

Wie schon Bert Brecht in der „Dreigroschenoper“ schrieb:
„Wir wären gut und nicht so roh,
doch die Verhältnisse, sie sind nicht so!“